Reitsport: Springprüfung der Klasse S* in Dörnhagen bietet spannende Entscheidungen

Plock behält die Nerven

Abgehoben: In der höchstdotierten Springprüfung der Klasse S* mit Stechen siegte der Borkener Frank Plock auf Miss Piggy. Foto: piz

Dörnhagen. Schneller geht immer. Zumindest wenn Springreiter Frank Plock im Sattel sitzt und es um Sieg oder Platzierung geht. Im packenden Abschluss-Finale des Nationalen Hallenreitturniers beim LRFV Guxhagen/Dörnhagen setzte der Borkener als Schlussreiter im S-Springen mit Stechen alles auf eine Karte und schnappte dem führenden Daniel Oppermann den Sieg vor der Nase weg.

In der höchstdotierten Springprüfung brachten die Routiniers Frank Plock und Markus Friedel das Kunststück fertig, gleich zwei Pferde ins Stechfinale des neunköpfigen Feldes zu bringen. Markus Friedel legte auf Corando zwar schnelle 29,52 Sekunden vor, doch ein Stangenfehler warf das Paar auf Platz fünf. Plock hingegen ging auf Gretel vd Bokke in fehlerfreien 29,56 Sekunden in Führung. Den 50. Sieg hatte Friedel mit seinem Top-Pferd Nummero Uno im S*-Springen am Samstagabend gewonnen, den 51. wollte er im Stechen hinzufügen.

Rasant setzte er auf dem 15-jährigen Wallach über die Stangen. In der Wende zum breiten, schwarz-weißen Oxer verschätzte er sich. Nummero Uno kam nicht richtig zum Absprung, dafür aber an die Stange. Nun musste Daniel Oppermann, der im Sattel der erst siebenjährigen Lorielle zeitgleich wie Friedel, aber fehlerfrei die Ziellinie erreichte, nur einmal noch um seine Führung zittern.

„Das Zeitgefühl für meinen Weg habe ich vom Ritt auf Gretel. Ich muss nur fünf Hundertstel schneller sein. Mit Miss Piggy geht da noch was“, so Plock über seine Taktik. Und wie es ging: 1,45 Meter hoch die Hindernisse, das Tempo atemberaubend und Frank Plock auf Miss Piggy im Flugmodus über den Stangen. Und er schaffte es wieder: In 28,99 Sekunden holte Frank Plock den dritten Sieg. Denn auch das S-Springen für 7 bis 9-jährige Pferde entschied der Borkener auf Cinderella für sich und stand im Zwei-Sterne M-Springen mit Lexus und Agatha Christi an der Spitze.

489 Starts, 391 Pferde, 140 Reiterinnen und Reiter sowie über 80 fleißige Helfer sind die Zahlen hinter dem nationalen, viertägigen Reithallenturnier beim LRFV Dörnhagen/ Guxhagen. (piz)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.