Gute Besucherzahlen

Reiten: Wenn Zwei sich streiten - Kersting setzt sich durch

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Über das Hindernis hinweg: Daniel Erd auf Cape Town de Pierre. Der Bad Wildunger war der einzige heimische Teilnehmer im S-Springen mit Siegerrunde und Sieger in der ersten Abteilung der Springprüfung der Klasse M*.

Bad Arolsen. Der Borkener Abo-Sieger Frank Plock oder die Rivalin aus Altenautal, Huberta Vahle?

Die Suche nach dem Sieger der schwierigsten Springprüfung beim Reitturnier in Bad Arolsen konzentrierte sich auf dieses Duo, das schließlich fünf der sechs Finalplätze in der Springprüfung der Klasse S* mit Siegerrunde belegte.

Huberta Vahle brachte das Kunststück fertig, mit allen drei Pferden das Finale zu erreichen, auch Plock startete dreimal, baute aber mit Miss Picky einen Klotz und war deshalb „nur“ zweimal vertreten. Doch wenn Zwei sich streiten, freut sich der Dritte: In diesem Fall war es der Marsberger Jan Kersting, in Diensten des RFV Büren. Er hatte seine westfälische Stute „A Touch of Magic“ gesattelt und blieb als Einziger in der Siegerrunde ohne Abwurf. Natürlich hatte Frank Plock gleich zweimal eine rasante Zeit hingelegt, aber er musste jeweils einen Abwurf hinnehmen. Am Ende blieben für ihn die Ränge zwei und drei.

Erd im Feld der „Großen“

Aus heimischer Sicht war nur der Badestädter Daniel Erd im Feld der „Großen“ dabei. Doch mit Cape Town de Pierre konnte er sich nicht für die Endrunde platzieren. Erfolgreicher war Erd am Auftakttag, am Freitag. Dort sicherte Erd sich die Siegerschleife in der ersten Abteilung der Springprüfung der Klasse M* auf Conquistator. Und belegte mit seinem zweiten Pferd Cool Cosy Girl Rang drei.

Premiere auf dem Königsberg

Am Samstag erlebten die Zuschauer auf der Reitanlage auf dem Königsberg eine Premiere: Es wurde die erste Auflage des Sparkassen-Cups Waldeck-Frankenberg ausgetragen. Ziel des Cups ist die Förderung der Reiter bis 27 Jahre der Leistungsklassen 4 bis 6. Es gibt insgesamt vier Turniere, drei Qualifikationen und eine Finalrunde. Drei Starts sind Pflicht, bei vier Teilnahmen wird das schlechteste Resultat gestrichen.

Sicherte sich den Sieg im Sparkassen-Cup: Anna-Maria Klaus vom RuFV Vöhl auf ihrem Hengst Chocolate. Foto: zmp

Insgesamt werden 1000 Euro ausgeschüttet. Der Gesamtsieger erhält 200 Euro, der Tagessieger 100 Euro. Über diesen Betrag durfte sich am Samstag Anna-Marie Klaus (Vöhl) auf ihrem erfahrenen 16-jährigen Hengst Chocolate freuen. Das Paar blieb ohne Abwurf in 41,83 Sekunden - damit verwies Klaus Teamgefährtin Lea-Sophie Klaus auf Rang zwei. Dritte wurde die Niederwarolderin Celin Zimmermann.

Bei den Dressurfreunden waren als höchste Prüfung zwei M-Dressuren ausgeschrieben, bei denen sich allerdings keine heimischen Starter unter den Top-Drei platzierten. Besser lief es da schon in der Dressurprüfung der L-Kandare, die Daniel Balzer auf Torento vom Reit- und Fahrverein Rosenthal-Willershausen für sich entschied. In dieser Prüfung erreichte Elena Gronewold-Pfannschmidt (RFV PZ Edersee) Rang drei, die am Samstag in der L-Trense Zweite wurde.

Mit 1500 Nennungen war das Reitturnier in der Residenzstadt hervorragend besucht. Auch die Kulisse am Sonntag stimmte den Gastgeber froh. Vorsitzender Wilhelm Müller zog dementsprechend ein positives Fazit unter die drei Turniertage, musste allerdings auch einräumen, dass für den Verein damit die maximale Kapazität erreicht wurde. (zmp)

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