S*-Springen mit Stechen am Abschlusstag in Vöhl:

Engelhards furioser Ritt zum Abschluss der Vöhler Reittage

+
Zeigte eine gute Leistung im L-Springen: Kerstin Heuser (Frankenberg) mit Cheeky White One.

Den Sieg im S*-Springen mit Stechen beim Vöhler Reitturnier am Sonntag sicherte sich der Diemelseer Frank Engelhard.

Das Finale des dreitägigen Reitturniers auf dem Vöhler Homberg war so richtig nach dem Geschmack der Zuschauer und auch der Vorsitzenden Astrid Döhler. „Es war ein toller und spannender Abschluss“, freute sich Döhler.

Und das Finale am Homberg war spannend. Frank Plock mit zwei Pferden und Frank Engelhard, der für den RFV Altenautal startet, hatten sich im 15-köpfigen Teilnehmerfeld für das Finale qualifiziert. Den Auftakt machte der Borkener Frank Plock mit seinem 15-jährigen Hengst Eclips. Wie gewohnt forsch und mit Risiko ging das Paar über die acht Hindernisse im Stechparcours. Ohne Abwurf und nach nur 41,17 Sekunden blieben die Uhren stehen. Auf den gut gefüllten Rängen waren sich die Fans sicher: „Das war der Sieg.“

Doch die Rechnung wurde ohne Markus Engelhard gemacht. Mit dem zehnjährigen Wallach Cuno ritt der Diemelseer beherzt nach vorn, nahm enge Wendungen und somit Risiko in Kauf. Nach dem letzten Hindernis brandete Jubel auf, denn die Uhren blieben nach 40,49 Sekunden stehen.

Somit stand Plock unter Zugzwang, wollte er Rang eins holen. Mit der 14-jährigen Stute Miss Picky nahm der Borkener die Herausforderung an und ging volles Risiko. Plock lag auf Kurs Siegerschleife, doch ein Fehler ausgangs einer zweifachen Kombination ließ die Siegträume platzen.

Lokalmatadorin landete auf Rang drei

Mehr Glück hatte Plock in der Punktespringprüfung der Klasse M*. Mit Stute Glorietta gewann er hauchdünn vor dem Fritzlarer Marc Riechers und Ferdinand Kähn (Oberkaufungen). In der Mittagszeit wurde auf dem Hauptplatz eine Zeitspringprüfung der Klasse L ausgetragen. Julia Scherf (RFV St. Georg Diemeltal) stellte unter Beweis stellen, dass man trotz eines Abwurfs gewinnen kann. Auf den Rängen drei bis fünf folgten die heimischen Teilnehmer Daniela Hocke (Korbach), Kerstin Heuser (Frankenberg) und Jörg Becker (Sachsenhausen).

Am Vormittag platzierte sich Lokalmatadorin Carolin Tassius-Diederich hinter Sieger Markus Friedel auf Rang drei.

„Wir haben hier auf der Reitanlage drei Tage tollen Pferdesport gesehen. Es hat diesmal alles gepasst, vom Ablauf, Organisation, guten sportlichen Leistungen und auch das Wetter“, freute sich Döhler. zmp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.