Niels von Hirschheydt und Dirk Klaproth entscheiden je ein Springen für sich

Remis beim Reiten in Rittierode

Couragierter Ritt: Bianca Töpperwien (Kreiensen-Rittierode) kam in der ersten Abteilung der Qualifikation für den Con-Moto-Cup auf Rang sechs. Foto: zhp

Rittierode. Der erwartete Zweikampf zwischen Niels von Hirschheydt (RV Hardenberg) und Lokalmatador Dirk Klaproth beim Reitturnier in Rittierode ist unentschieden ausgegangen. Hirschheydt gewann die Springprüfung der Klasse M* auf Fehler und Zeit, Klaproth das M*-Springen mit Stechen am Folgetag.

Bei seinem Sieg legte von Hirschheydt mit Latino als zweiter Starter mit einer fehlerfreien Runde in 55,62 Sekunden vor und zeigte damit den 43 anderen Paaren, wo der Hammer hängt. Parcourschef Herbert Hausknecht hatten die Runde mit zehn Hindernissen und zwölf Sprüngen auf 430 Meter angelegt. Interessant dabei war Hindernis Nummer acht, welches als Wasserhindernis gestaltet war und bei einigen Pferden für neugierige, wenn nicht sogar leicht irritierte Blicke sorgte.

Hirschheydt vor Hirschheydt

Die Zeit von von Hirschheydt und Latino schien zementiert, bis er mit Queen Merac erneut einritt und sich mit fehlerfreien 52,50 Sekunden quasi selbst schlug. Dies war in der ersten Abteilung auch das Endergebnis. Dritte wurde Dorothee Pommerehne (RV Liebenburg) auf Salina. Die zweite Abteilung gewann Wolfram Dietrich (Braunschweig) auf Uccelli (0.00/54,08) vor Lena Fredershausen (Duderstadt) mit Cornet’s Fee (0.00/59,47) und Jörg Michael Eicke (Einbeck) mit Gismo (0.00/60,32).

Die Stunde von Dirk Klaproth, der in Rittierode trainiert, schlug beim M*-Springen mit Stechen am Folgetag. Diese Prüfung dominierte er mit dem Oldenburger Last minute. Deutlich siegte das Paar im Stechen mit einem tadellosen Ritt in 40,38 Sekunden. Auf Platz zwei kam Karolin Borchert (Kreiensen-Rittierode) mit Champus (0.00/44,37) vor Kira Wippermann (Hilwartshausen/L.) mit Speedy (0.00/44,62).

Der Vorsitzende der RG Kreiensen-Rittierode, Gerhard Heise, und seine vielen Helfer waren zufrieden. Es kamen am Wochenende zwar weniger Starter als im Vorjahr, die boten jedoch besten Reitsport. Und Heise machte sich selbst noch ein Geschenk: Mit Cassano gewann er den Oldie-Cup, ein A**-Springen. (zhp)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.