Hartwig Rohde souverän

Richelsdorfer Pfingst-Reitturnier: Knappe Entscheidungen in ersten beiden S-Springen

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Numero Uno: Am Samstag war der Name Programm. Denn Markus Friedel vom RV Nethegau Brakel gewann auf Numero Uno das erste S-Springen des Richelsdorfer Pfingstturniers.

Richelsdorf. Am Ende konnte er sich nur noch selbst schlagen. Er versuchte es, doch es gelang ihm nicht ganz.

Hartwig Rohde vom RUFV Lastrup ließ am Sonntag die Konkurrenz beim Zwei-Phasen-S-Springen** des Pfingst-Reitturniers in Richelsdorf hinter sich.

Auf Havinga’s Amando hatte der Niedersachse die Bestzeit vorgelegt. Nach fehlerfreier erster Phase flog er förmlich über den anspruchsvollen Parcours. Volles Risiko, voller Ertrag: Alle Stangen lagen nach 31,04 Sekunden noch genau da, wo sie auch vorher gelegen hatten. Keiner sollte in der zweiten Phase schneller als Hartwig Rohde sein und zugleich fehlerfrei bleiben.

Katja Dellert macht Druck

Er hatte die Führung von Inga Czwalina übernommen. Die Amazone von der Insel Fehmarn hatte auf Calisto D 34,16 Sekunden gebraucht. In Gefahr geriet sein erster Rang allerdings, als unmittelbar nach ihm Katja Dellert auf Lucca an der Reihe war. Auch sie meisterte ihre Aufgabe bravourös, war allerdings sechs Zehntel langsamer.

Eine verdiente Ehrenrunde: Hartwig Rohde vom RUFV Lastrup, hier auf auf Huub, gelang im Zwei-Phasen-S-Springen am Sonntag sogar ein Doppelsieg. 

Dieter Smitz (TG Schaumburg) war auf Landano knapp eine Sekunde zu lange unterwegs, Sebastian Schneller von Cetto und die Schwedin Ebba Johansson hatten einen noch größeren Zeitrückstand aufzuweisen. Dann versuchte sich Amke Stroman vom Gastgeber RFV Richelsdorf an der Bestmarke. Sie legte auf Sundance einen tollen Null-Fehler-Ritt hin. Und sie war schnell. 31,52 Sekunden, das bedeutete Rang zwei.

Als drittletzter Starter kam Hans-Peter Konle vom RC Küps auf Queensberry in den Parcours. Und er war in 30,98 tatsächlich schneller als der Führende. Doch am letzten Hindernis, einem Oxer, fiel eine Stange. Aus der Traum.

Als Hartwig Rohde mit seinem zweiten Pferd Huub einritt, stand er als Gewinner des Springens schon fest. Aber als Zugabe winkte ja der Doppelerfolg. Und den sicherte er sich auf seinem achtjährigen Pferd in 31,47 Sekunden. „Das hat man nicht jeden Tag, aber heute hat es geklappt“, kommentierte Hartwig Rohde nüchtern sein Husarenstück bei seinem erst dritten Besuch in Richelsdorf.

Stammgast obenauf

Ein-Sterne-S-Springen eröffnete am Samstag die Serie der schweren Prüfungen. Und hier setzte sich ein alter Bekannter durch: Markus Friedel vom RV Nethegau Brakel. Der Stammgast bei Richelsdorfer Turnieren triumphierte auf Numero Uno. Er war in 52,02 Sekunden ganz knapp der Schnellste von 27 Reitern, die fehlerlos geblieben waren. Überglücklich wie er bei der Siegehrung war, hatte er seinen erfahrenen Begleiter Numero Uno aber nicht vergessen: „Danke an mein Pferd“, sagte er.

Nur zwei Hundertstel hinter Markus Friedel wurde Sophia Haschlar auf Ernie Zweite. Der Eschweger Jörg Schäfer sicherte sich auf Gino in 52,62 sek Rang drei. Viele andere Teilneher wie Arne van Heel, Amke Stroman, Katja Dellert oder Inga Czwalina zeigten ebenfalls tolle Leistungen.

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