Asse aus 18 Nationen dabei

Spangenberger Reitturnier: Felix Haßmann führt Meldeliste an

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Kehrt als aktueller Deutscher Meister zurück nach Spangenberg: Felix Haßmann, der Turniersieger von 2017, hier damals auf Cayenne. Den Schimmelhengst ritt er zuletzt auch in Aachen.

Nach Aachen ist vor Spangenberg: Zwei Wochen vor der 28. Auflage des internationalen Springreitturniers vom 8. bis 11. August gehen die Vorbereitungen in die finale Phase.

An diesem Freitag soll der Aufbau von Zelten und Tribünen beginnen, eine Woche später dann sollen die Pferdeboxen errichtet werden.

„Schon jetzt haben 83 Reiter zugesagt, wir kalkulieren mit 270 bis 300 Pferden“, erklärte Thomas Pfanzelt. Der Vorsitzende des ausrichtenden Reit- und Fahrvereins ist mit den vielen ehrenamtlichen Helfern „voll im Zeitplan“. Mehr noch: Angesichts des hervorragenden Meldeergebnisses, aber nur 50 Startplätzen im Großen Preis am Sonntag „werden wir erneut aufregende Ausscheidungen und mitreißenden Sport erleben“, so der Turnierchef.

Zumal das Spangenberger CSI als Drei-Sterne-Spektakel internationaler wird denn je. Schließlich stehen schon jetzt Reiter aus nicht weniger als 18 Nationen in der Meldeliste. Allen voran die Fraktion der früheren Turniersieger um Sören Pedersen aus Dänemark, dem Titelverteidiger; Felix Haßmann (2017), der deutsche Meister; Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (2015 und 2005) und Tobias Meyer (2011). Auch Urgestein Lars Nieberg wird wieder erwartet, nach seinem Rückzug aus dem Sport im vergangenen Jahr diesmal allerdings nur als Trainer seiner beiden Söhne Gerritt und Max.

Aus der internationalen Zunft wollen die Schweizer Werner Muff und Fabienne Eggenberger kommen, der Ire Cameron Hanley, außerdem der von Altmeister Hugo Simon betreute Spanier Sergio Alvarez Moya sowie der Israeli Elad Yaniv als Zögling von Franke Sloothaak.

Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Tokio werden in Spangenberg auch einige Asiaten erwartet: Der Koreaner Mirae Jang, der Chinese Yanzhong Lin aus dem Nieberg-Stall sowie Sayed Adnan Al Alawi aus Bahrain.

„Die Resonanz auf unsere Ausschreibung bei vielen jungen deutschen Reitern sowie gerade im Ausland ist großartig“, sagt Pfanzelt. „Mit den Millionen-Turnieren der Globaltour können wir nie mithalten. Aber es zahlt sich definitiv aus, dass wir im Preisgeld und in den Springen um Weltranglisten-Punkte noch mal aufstocken konnten. Der Anzeiz für die Reiter ist deutlich gestiegen.“

Zu verdienen sind in Spangenberg in diesem Jahr insgesamt 212 300 Euro, ein Plus von 23 000. Allein 80 000 € am Sonntag im Großen Preis. Weltranglisten-Zähler gibt es nun in fünf statt vier Wettbewerben.

Kartenvorverkauf: Stadt- und Touristinformation, Rathausstraße 7, 34286 Spangenberg; Telefon: 05663 - 509040 / -41; Fax 05663 - 509 043; E-Mail service-center@spangenberg.de Traditionell ist der Eintritt dank der Sponsoren am Donnerstag und Freitag frei. Am Freitag und Samstag gibt es ein unterhaltsames Abendprogramm.

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