Pressekonferenz

Spangenberger Reitturnier: Die Vorzüge sprechen sich rum

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Nur noch neun Tage: Klaus Stöbel, Dr. Jörg Kullmann, Lars Nieberg und Thomas Pfanzelt (von links) präsentieren die Plakate für das Internationale Spangenberger Dreisterne-Reitturnier vor dem Schloss. Foto: Richard Kasiewicz

Bereits zum 28. Male wird vom 8. bis 11. August das Internationale Spangenberger Reitturnier ausgetragen. Erneut als Drei-Sterne-CSI. Bei einer Pressekonferenz mit Idol Lars Nieberg wurde klar: Das wird kein kleines Turnier, sondern erneut ein Highlight in der Region. 

50 Sponsoren sorgen für die wirtschaftliche Basis, 90 Reiter mit 294 Pferden lassen einmal mehr mitreißenden Spitzensport erwarten. „Zwei der drei elementaren Komponenten haben wir beisammen, jetzt fehlen als dritte nur noch die zahlreichen Zuschauer, die für unsere großartige Stimmung sorgen“, sagt Thomas Pfanzelt. Gewiss, auf die Witterung hat auch der Turnierchef keinen Einfluss. Aber die Gastgeber des Reit- und Fahrvereins tun mit ihren Partnern und knapp 80 Helfern alles, damit auch das 28. Internationale Springreit-Turnier in Spangenberg vom 8. bis 11. August „wieder ein Highlight in der Region aus der Region“ wird.

Das, obwohl die Weltstars um Reiter wie Markus Ehning, Christian Ahlmann, Daniel Deußer und Weltmeisterin Simone Blum inzwischen nicht mehr nach Nordhessen zu locken sind. Sie müssen sehen, dass sie die mehr als 200 000 Startgeld pro Saison in der Globals Tour wieder hereinholen. „Dennoch ist es kein kleines Turnier, das ihr hier ausrichtet. Im Gegenteil: Ich bin begeistert, was ihr hier allein auf ehreamtlicher Basis in dieser Region auf die Beine stellt. Den Idealismus und diese Begeisterung spüren, erleben und genießen die Reiter. Wir alle wissen, dass die Aktiven und die Pferde genau bei solchen Turnieren groß werden und Erfahrungen sammeln können“, sagte Idol und Spangenberg-Urgestein Lars Nieberg (Sendenberg/Münsterland) als Ehrengast bei der einstimmenden Pressekonferenz am Montag. Und er versprach den Organisatoren: „Wenn ich Euch helfen kann, dann tue ich das gern.“

Ein Jahr nach dem Ende seiner Karriere kommt der 55-Jährige dennoch erneut nach Spangenberg – als Trainer seiner Söhne Gerrit (26) und Max (24). „Er weiß eben um die Vorzüge des Turniers“, sagt der Vereinsvorsitzende Thomas Pfanzelt und ist zurecht stolz darauf, „dass sich das auch herumspricht bei den Reitern.“ Schließlich werden trotz der Konkurrenz am selben Wochenende in Valkenswaard (Niederlande/Global-Tour) und Verden (CSI**) in Nordhessen Aktive aus 20 Nationen ihre Pferde satteln – natürlich auch aufgrund von nun fünf statt vier Prüfungen um Weltranglisten-Punkte und dem um 23 000 auf nun 212 000 Euro erhöhten Preisgeld im 550 000-Euro-Budget. Allein 80 000 Euro werden am Sonntagnachmittag im Großen Preis ausgeschüttet.

Zu den bereits bekannten Namen kommen nun auch noch der Schweizer Pius Schwitzer, Nummer 24 der Weltrangliste, und David Will (31) aus Dame (Niedersachsen). Er hat am Wochenende sensationell den Großen Preis beim Nations Cup im englischen Hickstead gewonnen.

Im Allgemeinen setzen sie in Spangenberg wieder auf das Bewährte. Freier Eintritt am Donnerstag und Freitag, 972 Sitzplätze, ein erweiterter und überdachter Vip-Bereich, Discoabende am Freitag und Samstag, erstmals auch eine ökumenische Andacht am Sonntagvormittag. „Wir werden als Organisatoren immer routinierter“, sagt Klaus Stöbel, Pfanzelts kongenialer Orga-Mitstreiter.

Am Konzept wird nicht geändert. „Wir sind alles andere als elitär, bei uns sehen auch die Vips die Reiter und die Pferde noch live“, sagt Gastgeber Dr. Jörg Kullmann vom Hauptsponsor, der Wikus-Sägenfabrik. „Wir bleiben das Turnier mit Herz, wollen neben dem Sport nicht zuletzt auch Nähe und Kontakte vermitteln zwischen allen unseren Komponenten – zwischen den Reitern, den Zuschauern und den Sponsoren.“

Kartenvorverkauf:Stadt- und Touristinformation, Rathausstraße 7, 34286 Spangenberg; Telefon: 05663 - 509040 / -41; Fax 05663 - 509 043; E-Mail service-center@spangenberg.de

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