Titelverteidiger will Sieg im S*-Springen am Sonntag wiederholen

Volles Programm am Wochenende beim Reitturnier in Moringen

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Vorjahressieger: Gerald Nothdurft gewann vor einem Jahr das S*-Springen. Er tritt auch jetzt wieder an.

Moringen. Auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins Moringen und Umgebung ist am Wochenende reichlich Betrieb. An der Burgbreite steigt von Freitagmorgen bis Sonntagabend das  jährliche Springturnier.

Der Termin der Veranstaltung ist allerdings neu. Das sonst übliche Himmelfahrts-Wochenende war dieses Mal keine Option. „Da ist parallel immer ein großes Turnier in Hamburg. Und es gibt einige Reiter, die dort gern starten wollten“, erklärt Kerstin Riehn vom Organisationsteam. Zudem wurde das Turnier von vier auf drei Tage verkürzt. „Mit den Nennungszahlen sind wir dennoch zufrieden. 2017 lagen wir bei knapp über 1000, jetzt sind es 840“, sagt Riehn. „Am Freitag sind die Prüfungen noch nicht so stark besetzt, gerade der Samstag, an dem wir schon um 7 Uhr starten, ist aber picke-packe-voll.“

Neu in Moringen ist auch der Parcourschef. Im Vorjahr wurde Gunnar Lade nach zuvor acht Turnieren, bei denen er die Runden für Ross und Reiter gebaut hatte, verabschiedet. Sein Nachfolger ist mit Piotr Gospodarek ein alter Bekannter der heimischen Reitsportszene. Er wird den Startern sicher ebenso wie sein Vorgänger die eine oder andere knifflige Aufgabe zu lösen geben.

Der sportliche Höhepunkt ist auch an diesem Wochenende wieder das S*-Springen mit Siegerrunde, das Sonntag um 15.30 Uhr beginnt. Titelverteidiger ist Gerald Nothdurft (LRFV Moringen), der auf Never walk alone die Nase vorn hatte. Er wird auch jetzt wieder dabei sein und versuchen, seinen Triumph zu wiederholen.

Zweite wurde vor Jahresfrist Leonie Jonigkeit. Die Amazone vom Reitverein St. Hubertus Wolbeck, die allerdings in Thüdinghausen einen Reitstall betreibt, hat erst am vergangenen Wochenende in Adelebsen bewiesen, dass sie ziemlich gut in Form ist. Dort holte sie sich als Siegerin beim S-Springen den begehrten silbernen Steigbügel und wiederholte damit ihren Triumph aus dem Vorjahr.

Sportlich interessant am Samstag ist unter anderem das L-Springen ab 9 Uhr um den begehrten Barnkothe-Pokal mit über 70 Startern. Neu im Moringer Programm ist dann ab 15 Uhr ein zweites S-Springen. „Dafür haben 60 Reiter gemeldet. Das ist für unsere Region schon eine echte Hausnummer“, sagt Kerstin Riehn zufrieden.

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