Fußball-Kreisoberliga: Spiele mit Zündstoff

Neuenstein fordert Niederaula/Kerspenhausen

Stürmer Fabian Koch, SG Niederaula/Kerspenhausen, Fußball
+
Fehlt Niederaula wegen seines Studiums: Stürmer Fabian Koch.

Der 13. Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga beginnt am Samstag mit Begegnungen, die es in sich haben. In Untergeis stehen sich Neuenstein und Niederaula gegenüber, in Friedewald steigt das Kellerduell Friedewald/Ausbach gegen Wildeck.

SG Neuenstein - SG Niederaula/Kerspenhausen (Samstag 16 Uhr/Untergeis). Der Blick geht zurück auf das Kreispokalfinale in Asbach. 1:8 unterlagen die Neuensteiner am 31. Juli in Asbach gegen den haushohen Favoriten Niederaula – es war der wohl härteste Rückschlag, den die Spielgemeinschaft aus dem Geistal in ihrer noch jungen Geschichte einstecken musste. Doch in der Zwischenzeit hat sich viel geändert. Von dem großen Titelaspiranten Niederaula ist nicht mehr viel übrig geblieben. Er ist Sechster mit 20 Punkten - und muss noch um jeden Zähler buhlen, um den Einzug in die Playoff-Runde zu schaffen. Neuenstein dagegen ist bereits Vierter (25 Punkte) – und in den Playoffs.

Frank Ullrich ist sich sicher, dass der Spielverlauf ein anderer werden wird. Niederaula ist stark dezimiert. Es fehlt nicht nur Fabian Koch, der zum Studium in Holland weilt, sondern auch Bekim Mustafi und die Pierce-Brüder. Neuenstein kann dagegen fast in Bestbesetzung auflaufen. Selbst Spielertrainer Christian Pfeiffer wird mitwirken: „Im Gegensatz zu den letzten Spielen werden wir mit voller Kapelle auflaufen können.“

SG Friedewald/Ausbach - SG Wildeck (Samstag, 17 Uhr/Friedewald). Kellerduell mit Derbystimmung: Die SG Friedewald/Ausbach befindet sich nach Worten ihres Trainer Markus Höhn in einem permanenten „Wechselbad der Gefühle“. Obwohl die Trainingsbeteiligung sehr gut sei und oftmals mehr als 20 Akteure dann am Platz sind, schlägt sich das nicht in Ergebnis und Tabelle nieder. „Besonders gegen die Teams aus dem oberen Tabellendrittel legen wir uns oft mächtig ins Zeug“, sagt Höhn. „Andere nehmen wir dann nicht ganz so ernst. Dann geht die Schere wieder auseinander. Zudem sind einige Akteure auch an ihrem sportlichen Limit angelangt.“

So erreichte Friedewald zum Beispiel in Bebra ein 1:1-Remis, und auch Niederaula kam am Dreienberg über ein 2:2-Remis nicht hinaus. Dagegen unterlagen die „Schneegänse“ in Heinebach beim direkten Konkurrenten mit 0:1. Im Duell gegen das Schlusslicht geht es nun um wichtige Zähler. Das sieht auch Wildecks Mike Lindemann so: „Es ist zwar ein wichtiges Spiel, das wir nicht verlieren wollen, aber entschieden sind dann Klassenerhalt und Abstieg noch lange nicht“, sagt der Gästetrainer, dessen personelle Lage sich nicht geändert hat.

Von Hartmut Wenzel

Trainer in Friedewald: Markus Höhn.
In Abwehrhaltung: Friedewald/Ausbach kommt nicht richtig in den Tritt.
Trainer in Wildeck: Mike Lindemann.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.