Handball-Oberliga Frauen: 17:34 in Hollenstedt

Für HSG Rhumetal war nichts zu holen

Julia

Hollenstedt. Nichts zu holen gab es für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Rhumetal im Gastspiel bei TuS Jahn Hollenstedt. Der Titelanwärter setzte sich am Samstag Abend vor heimischer Kulisse deutlich mit 34:17 (15:8) durch.

Trotz der herben Niederlage sah Jens Wilfer keinen Rückfall in alte Zeiten. „Wir hatten einfach keine Chance. Hollenstedt war das klar bessere Team und hat einen tollen Handball gespielt. Das muss man neidlos anerkennen“, resümierte der HSG-Trainer nach dem Abpfiff sachlich.

Die zuletzt guten Resultate seiner Schützlinge hatten sich auch bis vor die Tore Hamburgs herumgesprochen. So gingen die Gastgeberinnen von Beginn an hoch konzentriert zu Werke, um ihr letzte Chance im Titelkampf zu wahren. Als Rhumetal nach sieben Minuten das erste Tor gelang, führte Jahn bereits mit 6:0. Hollenstedt erzeugte viel Druck. Dem waren die HSGerinnen vor allem in der Anfangsphase nicht gewachsen. Erst nach dem 1:8 (12.) fanden sie etwas besser ins Spiel.

So konnte der Rückstand bis zur Pause konstant gehalten werden. Allerdings musste man sich gegen einen körperlich überlegenen Kontrahenten jeden Treffer hart erarbeiten. Dabei konnte sich Julia Spangenberg mehrfach gut in Szene setzen.

Nach dem Seitenwechsel waren die Gäste weiter bemüht, das Ergebnis in annehmbaren Grenzen zu halten. Doch die Heimsieben ließ keinen Deut nach und hielt das Tempo weiter hoch. Dagegen leisteten sich die Rhumetalerinnen nun viele technische Fehler, die der Gegner rigoros nutzte, um den Vorsprung weiter auszubauen.

HSG Rhumetal: Friedrichs, Kieslich - Bethe 2, Bünger 6, J. Deppe 1, Spangenberg 4, Eichenberger 2, Kellner, Jeser 1, Ehrlich 1, Kreitz. (zys) Foto:  zys

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