A-Junioren-Gruppenliga: JSG Hohenroda/Schenklengsfeld im Schnell-Check

„Richtig geile Spiele gemacht“

Fels in der Brandung: Manuel Schmidt, Abwehrspieler der A-Junioren der JSG Hohenroda/Schenklengsfeld. Foto: Eyert

hohenroda. Das ist im Rahmen der Erwartungen. Die Vorserie ist für die A-Junioren-Kicker der JSG Hohenroda/Schenklengsfeld in der Gruppenliga Fulda, und sie nehmen Rang acht der zwölfköpfigen Klasse ein, in der es wegen der Einführung der Verbandsliga auf Hessenebene nur einen Absteiger gibt.

DIE BILANZ IN ZAHLEN

Elf Spiele haben die Nachwuchsfußballer der JSG hinter sich. Vier Siege schossen sie heraus, ein Remis gab’s, und sechs Niederlagen – bei 19:30 Toren. Jeweils zweimal siegten sie auf eigenem und auf fremdem Platz; auffallend: 13 Gegentore nur kassierten sie auswärts, so viele wie Spitzenreiter Bad Soden.

DIE STIMME DES TRAINERS

„Es könnte ein bisschen besser sein“, bemerkt Horst Schleinig zum Abschneiden seines Teams. „Wir haben einige richtig geile Spiele gemacht. Auch spielerisch. Nicht nur kämpferisch“, freut er sich über die gewonnenen Partien gegen Schlusslicht Rotenburg (4:1), in Wölf im Derby gegen Eitratal (1:0), gegen Florenberg (4:2) und in Hünfeld (2:1).

Diese Spiele lagen in der starken Phase der JSG Hohenroda/Schenklengsfeld von Mitte September bis Mitte Oktober. Dreimal gewann sie gegen Teams, die hinter ihr stehen in der Tabelle, nur der JFV Hünfeld ist besser platziert. „Wir haben uns ganz gut verkauft in der Vorserie“, schiebt Schleinig nach, „und stehen da, wo wir hingehören. Im Mittelfeld.“

Ihre physischen Qualitäten bewies die JSG auch in Derby Nummer zwei, als sie sich beim 0:3 bei Spitzenreiter JFV Bad Hersfeld prima präsentierte, kämpferisch und läuferisch achtbar dagegenhielt.

DER SCHMERZ

Eines traf die JSG Hohen- roda/Schenklengsfeld hart: der verletzungsbedingte Ausfall ihrer Kopf-Figur Marcel Bolender. Der zweikampfstarke, präsente und dynamische Mittelfeldspieler zog sich schon vor Wochen eine üble Knieverletzung zu, nicht nur die Bänder sind kaputt.

„Das ist ärgerlich, dass er unter Umständen für die gesamte Serie ausfällt“, sagt der Coach, mit Bolender ging auch die Stabilität seines Teams einher. „Ohne ihn nahm das kämpferische Element immer mehr zu in unserem Spiel – und das Spielerische kam immer weniger hervor.“

Fast jede Mannschaft wird durch Kopf-Figuren geprägt, bei der JSG sind dies, abgesehen von Bolender, der zentrale Abwehrspieler Manuel Schmidt, der wie ein Fels in der Brandung steht, und der torgefährliche Angreifer Patrick Störl, der es bislang immerhin auf sieben Treffer brachte.

DER POSITIVE TREND

Jede Nachwuchsarbeit hat ihren ursprünglichen Sinn darin, Spieler für den Herren-Bereich anzubieten. Das erfüllen die A-Junioren der JSG Hohenroda/Schenklengsfeld vortrefflich. Bleiben der FSG Hohenroda Keeper Thorsten Weiß und Robin Rudolph, freut sich die SG Ausbach/Friedewald/Motzfeld auf mehrere junge Spieler, auf die sie künftig setzt; größtenteils werden sie schon berücksichtigt. Ob Schmidt, Störl, Sebastian Oehling, Luca Langhans, Jonas Pietsch oder in absehbarer Zeit wieder Marcel Bolender.

DER NEUSTART

Am 21. März kommenden Jahres geht’s weiter für die JSG Hohenroda/Schenklengsfeld: Mit dem Heimspiel gegen den JFV Gemeide Petersberg, der noch um die Qualifikation für die Verbandsliga kämpft.

Von Walter Kell

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