Volksskilauf auf dem Hohen Meißner kommt bei über 100 Teilnehmern prächtig an

Riesenspaß bei Hobbyläufern

Hoher Meißner. Sonntagmorgen, 10.03 Uhr auf dem Hohen Meißner. Leichte Nebelschwaden ziehen über das Hochplateau als Rennleiter Peter Eberhardt die jüngsten Starter in die Frau-Holle-Loipe schickt. Dies ist der Auftakt des Ski-Volkslanglaufes, der insgesamt mehr als 110 Teilnehmer zählt.

Skaten oder Laufen im klassischen Stil per Diagonalschritt ist auf der Schnupperstrecke beziehungsweise über fünf und neun Kilometer angesagt. Otto Guthardt vom TSV Retterode und sein Helferteam haben die Loipe hervorragend präpariert, sodass die Starter im Alter von sechs bis über 70 Jahren beste Bedingungen haben. „Loipenfuchs“ Guthardt hat gleich die ganze Familie mit Tochter, Schwiegersohn und Enkeln aufgeboten, die dann die verschiedenen Distanzen unter die Bretter nehmen.

Ein Läufer-Trio aus Hessisch Lichtenau ist ebenfalls dabei. Für Pedro (11 Jahre), Luis (11) und Lara Azevedo (12) geht es normalerweise im Trikot des TSV Retterode auf Skiern um Bestzeiten und gute Platzierungen, dieses Mal aber genießen sie die Rennen ohne Wettkampfstress. Der 23-jährige Mathias Siebold aus Hilgershausen nutzt in seiner Freizeit fast jede Gelegenheit, um sich in der herrlichen Landschaft des Meißners sportlich zu betätigen. Der ambitionierte Hobbyläufer wollte deshalb auch an diesem Tag unbedingt an den Start gehen.

Für das Gros der Teilnehmer spielen bei dieser Veranstaltung Bestzeiten und Plätze auf dem Siegerpodest nur eine untergeordnete Rolle. Einfach dabei sein und mit viel Spaß im flotten Tempo Flachpassagen, Kurven, Steigungen und Abfahrten bewältigen. Dies steht eindeutig im Vordergrund.

Nach dem Erreichen des Ziels nehmen die zum Teil erschöpften, aber meist zufriedenen nordischen Skisportler wärmende Getränke in Empfang. Vor und nach den Rennen ist der Laser-Schießstand ebenfalls stark umlagert. Wer mit fünf Schuss fünfmal ins Schwarze trifft wird mit einer Gratis-Bratwurst aus der Naturpark-Küche belohnt. Tatsächlich können dann auch einige Teinehmer bei ihrem ersten Abstecher ins Biathlon-Metier ein persönliches Erfolgserlebnis feiern.

Das Veranstalterteam des TSV Retterode, vom Ski-Club Meißner, dem Naturpark Meißner-Kaufunger Wald und dem Forstamt Hessisch Lichtenau zog ein positives Fazit. Erfreulicherweise kam es zu keinen nennenswerten Verletzungen. Die absichernde Bergwacht Meißner musste nicht ein einziges Mal alarmiert werden. Die wenigen Stürze gingen glimpflich ab. (zsg)

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