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Fußball-Kreisoberliga: Michael Bartholmai neuer Trainer bei der SG FSA

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Von: Harald Triller

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Arbeiten künftig zusammen: Der Vorsitzende Florian Süss (links) heißt seinen neuen Trainer Michael Bartholmai beim Fußball-Kreisoberligisten SG Frieda/Schwebda/Aue willkommen.
Arbeiten künftig zusammen: Der Vorsitzende Florian Süss (links) heißt seinen neuen Trainer Michael Bartholmai beim Fußball-Kreisoberligisten SG Frieda/Schwebda/Aue willkommen. © SG Frieda/Schwebda/Aue

Die älteste Fußballspielgemeinschaft in Hessen, die SG Frieda/Schwebda/Aue, geht mit einem neuen Trainer in die Rückrunde.

Frieda - Besonders bemerkenswert ist, dass mit Michael Bartholmai erstmals seit über 30 Jahren ein externer Coach verpflichtet wurde. Er löst damit Sebastian Lenz ab, der in einer schweren Situation als Spielertrainer eingesprungen war und nach Anfangsproblemen eine Siegesserie startete, mit der er den Grundstein für eine positive Rückrunde legte.

Schlechter Saisonstart

Wie kam es zum Wechsel? „Nach dem schlechten Start haben wir uns in Absprache mit Sebastian Lenz auf dem Trainermarkt umgeschaut. Und als Michael Bartholmai bei der SG Abterode/Eltmannshausen ausgestiegen ist, haben wir zunächst ganz unverbindlich das Gespräch mit ihm gesucht, bei dem er durchaus Interesse bekundet hat“, erklärt der FSA-Vorsitzende Florian Süss, und weiter: „Wir haben den angedachten Weg auch nicht verlassen, als es plötzlich sehr gut bei uns gelaufen ist, und, wiederum im Einvernehmen mit Sebastian Lenz, an Michael Bartholmai festgehalten.“

Bei der Verpflichtung war auch der zweite Vorsitzende vom FSA-Förderverein, Jonas Klippert, der seit der Jahreshauptversammlung Anfang November auch als zweiter Vorsitzender dem Vorstand der SG FSA angehört, einer der Drahtzieher.

„Jonas und Michael kennen sich schon lange, sind gute Freunde und haben gemeinsam den Schlüssel zur FSA-Eingangspforte herumgedreht“, nutzt Süss die Chance, um sich herzlich bei Sebastian Lenz zu bedanken, „der hervorragende Arbeit geleistet hat, speziell nach dem wenig erbaulichen Saisonstart mit guten taktischen und spielerischen Lösungen die Kurve genommen und dem Team seinen positiven Stempel aufgedrückt hat.“

Vorbereitung in Grebendorf

„Wir haben innerhalb des Vorstandes die nötigen Absprachen getroffen, werden alles versuchen, um Michael Bartholmai bestens zu unterstützen. Darüber hinaus werden auch Oliver Heeg von der zweiten Mannschaft sowie Torwarttrainer Marc Rannio mit ins Konzept des neuen Coaches eingebunden“, blickt Florian Süss bereits auf die Vorbereitung zur Rückrunde, die, um den Sportplatz in Frieda noch zu schonen, in Schwebda sowie in Grebendorf in der Meinhardhalle absolviert werden soll.

„Eigentlich wollte ich bis zum Sommer nicht ins Trainergeschäft einsteigen, aber die wirklich sehr guten anfänglichen Gespräche mit Jonas Klippert, die inhaltlich auf meiner Wellenlänge vonstattengingen, haben mich überzeugt. Fakt ist allerdings, ohne eine saubere Lösung mit Sebastian Lenz wäre ich definitiv nicht im Boot gewesen, zumal ich den Spieler Sebastian Lenz als feste Größe im Team benötige“, strebt Michael Bartholmai alsbald Gespräche zum näheren Kennenlernen an, um dabei auch seine Spielphilosophie vorzustellen, „was auch in Einzelgesprächen vertieft werden kann.“

Ein sehr junges Team

„Der Verein wird gut geführt, das Konzept gefällt mir, das Umfeld passt und den vielen jungen Spielern kann ich eine besonders reizvolle Aufgabe abgewinnen. Ich arbeite sehr gerne mit jungen Leuten zusammen, möchte sie insgesamt weiterbilden und auch positionsspezifisch formen“, macht der 46-Jährige den Start der Vorbereitung vom Rückrundenbeginn abhängig.

„Da wir auch die Sporthalle in Grebendorf nutzen können, sind wir relativ wetterunabhängig und können viele Einheiten auch unter dem Dach absolvieren“, schließt Bartholmai den Kreis seiner künftigen Trainertätigkeit nicht ohne die größte Baustelle anzusprechen: „Das Torwartproblem sucht nach Lösungen, aber ich denke, das die sich selbst in der Winterpause finden lassen.“

Mit Michael Bartholmai wurde bei der SG Frieda/Schwebda/Aue erstmals nach über 30 Jahren ein externer Trainer verpflichtet. „Man glaubt es kaum, dass wir über drei Jahrzehnte immer mit Leuten aus den eigenen Reihen gearbeitet haben“, denkt Süss an die langjährige Trainerlegende Oliver Schott, auf die das Trio Jan Stieff, Matthias Nobach und Nico Marquardt folgten, ehe im Jahr 2015 Dirk Rannio übernahm, der nach seinem Wechsel zur Sportschule nach Lengenfeld (Thüringen) das Amt an Spielertrainer Sebastian Lenz weitergab. (Harald Triller)

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