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Saisonauftakt für Marcel Lenerz in Dubai

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Von: Kristina Marth

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Motorsport, Rennfahrer Marcel Lenerz aus Ludwigsau
Freut sich auf spannende Renntage: Marcel Lenerz startet mit dem neuen BMW M4 GT3 des Teams Schubert Motorsport beim 24-Stunden-Rennen auf dem Dubai Autodrome. © privat/nh

Für Marcel Lenerz beginnt das neue Jahr rasant: Schon morgen steigt er in den Flieger nach Dubai, wo für ihn in wenigen Tagen das erste Rennen des Jahres steigt. Mit seinem Team Schubert Motorsport nimmt er am 14. und 15. Januar am 24-Stunden-Rennen teil.

Bad Hersfeld – Ein spätes Frühstück, ein kleiner Spaziergang, ein Tässchen Kaffee und ein leckeres Stück Kuchen: Solch einen gemütlichen Sonntag hat Marcel Lenerz nicht, denn gleich zu Beginn des Jahres geht es wieder rund. Für den aus Ludwigsau stammenden Rennpiloten ist der morgige Tag ein „Reisetag“. In der kommenden Woche geht er mit seinem Team beim 24-Stunden-Rennen in Dubai an den Start.

Zwei Fahrzeuge des Teams Schubert Motorsport werden beim ersten großen Rennen des neuen Jahres auf dem Dubai Autodrome starten. Le-nerz sitzt in einem ganz neuen BMW M4 GT3 und teilt sich das Cockpit mit drei weiteren Fahrern. Alle drei hätten jede Menge Erfahrung, berichtet er. Jens Liebhauser nahm schon einmal am Langstreckenrennen in Dubai teil, auch der Brite Jordan Witt startete dort bereits zweimal und wurde 2020 Sechster. Der Dritte im Bunde, Witts Landsmann Nick Yelloly, ist nicht nur BMW-Werksfahrer, sondern bestritt kürzlich sogar einen Einsatz als Testfahrer in der Formel 1.

Von solchen Einsätzen kann Lenerz nur träumen – doch das Rennen in Dubai sieht er als weitere Gelegenheit sich zu zeigen. „Ich weiß nicht, ob es eine Riesenchance ist, aus der sich für die Zukunft etwas entwickelt “, sagt er. „Aber es ist auf jeden Fall eine gute Plattform, wo ich mein Können zeigen und vielleicht auch ein bisschen glänzen kann.“ Die Vorfreude auf das erste GT3-Rennen seiner Karriere ist beim 24-Jährigen jedenfalls groß. Mehr PS, eine höhere Dynamik und mehr Grip auf der Strecke: Im Vergleich zum GT4, den er im vergangenen Jahr fuhr, sei der GT3 noch mehr Rennauto und deutlich schneller. „Zwischen zehn und zwölf Sekunden pro Runde. Das ist schon noch mal ein ganzes Stück“, erklärt er.

Der ganz neue Rennwagen, den das Team erst im Dezember in Empfang nehmen durfte, wird in Dubai nun seiner Feuertaufe unterzogen. Dabei wird der 5390 Kilometer lange Kurs dem Fahrzeug wie auch seinen Fahrern einiges abverlangen. Es sei der erste Schlagabtausch im Jahr für alle Werke, erzählt Lenerz, deshalb sei dort schon ordentlich etwas los. Mehr als 80 Autos sind derzeit angekündigt und werden sich auf der verhältnismäßig kurzen Strecke drängen. Gespannt sei er, auf welcher Position er gemeinsam mit seinen Kameraden landen wird. Natürlich käme es auch darauf an, wie das Fahrzeug im Vergleich zur Konkurrenz vorher eingestuft würde. Rein fahrerisch aber, so ist er sicher, sei man sehr gut aufgestellt.

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