Teams werden nach regionalen Gesichtspunkten aufgeteilt

Handball-Saison startet am 29. Oktober

Im Herbst soll er wieder fliegen: Die neue Handball-Saison beginnt ab dem 29. Oktober. Bezüglich des Spielbetriebs wurden die Ligen nach geografischen Gesichtspunkten eingeteilt.
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Im Herbst soll er wieder fliegen: Die neue Handball-Saison beginnt ab dem 29. Oktober. Bezüglich des Spielbetriebs wurden die Ligen nach geografischen Gesichtspunkten eingeteilt.

Beim Hessischen Handball-Verband (HHV) hat man jetzt Nägel mit Köpfen gemacht und die Pläne hinsichtlich des Spielbetriebs der Saison 2021/2022 umgesetzt. Zudem wurden die Gruppen für den Spielbetrieb eingeteilt. Diese beschlossenen Regelungen gelten allerdings nur für die Saison 2021/2022.

Hersfeld-Rotenburg - So werden alle Spielrunden in Hessen am 29./30./31. Oktober beginnen. Im Erwachsenenbereich werden sowohl die Ober- als auch Landesligen nach regionalen Gesichtspunkten geteilt. In den jeweiligen Gruppen Nord und Süd werden eine Hin- und Rückrunde gespielt. Im Anschluss an diese Runde werden die am besten platzierten Mannschaften und die am schlechtesten platzierten Mannschaften jeweils in einer Gruppe zusammengefasst.

Die Ergebnisse aus den Spielen gegen die Teams, die zusammen in die Playoff/-down Gruppe einziehen, werden mitgenommen. Diese Gruppen spielen den Aufsteiger und die Absteiger aus. Neu gegenüber den zuerst vorgestellten Plänen ist, dass die Landesliga Nord der Frauen nun doch geteilt wird.

Aber der HHV hält sich auch noch ein Hintertürchen offen: Sollten aufgrund von noch bestehenden oder wieder bestehenden Einschränkungen wegen der Corona-Inzidenzen auch Einschränkungen im Spielbetrieb nötig werden, kann es kurzfristige Änderungen der Verfahrensweise geben.

Die einzelnen Bezirke können andere Pläne für ihren Spielbetrieb beschließen. Im Bezirk Melsungen-Fulda wird aber auch am 30./31. Oktober die Saison beginnen, und man wird die Ligen in zwei regionale Gruppen teilen. So zeigen es zumindest die vorläufigen Spielpläne im nuLiga-System des HHV.

Werner Hampe, Pressesprecher der Handball-Abteilung des TV Hersfeld, ist heilfroh, dass es – Stand jetzt – am Freitag, 29. Oktober, für den Männer-Landesligisten mit dem Heimspiel-Derby gegen den Hünfelder SV weitergehen kann. „Wir sind so froh, endlich wieder Handball spielen zu können. Dabei ist es uns völlig egal, ob die Liga geteilt wird, oder nicht“, stell Hampe klar.

Werner Hampe, Pressesprecher der Handball-Abteilung des TV Hersfeld.

Nach fast anderthalb Jahren Pause würden auch die Hersfelder Zuschauer nach Handball lechzen. „Wir haben ein treues, dankbares Publikum und freuen uns, bald wieder Handball in der Geistalhalle präsentieren zu können“, sagt Hampe. Die Renovierung in der Halle selbst sei abgeschlossen, der Umbau im Foyer sowie Modernisierung der Heizungs- und Lüftungsanlage dauere noch an. Dass die Handball-Zwangspause ein finanzieller Drahtseilakt gewesen sei, verschweigt Hampe nicht. „Wir sind froh, dass wir überlebt haben und danken unseren Sponsoren, die uns auch in dieser Zeit unterstützt haben“, sagt er.

Der HHV hat sich auch für den Spielbetrieb der Jugend festgelegt. In den Klassen der A- bis C-Jugend wird mit einer Hessenliga, die aus 24 Mannschaften in sechs regionalen Gruppen besteht, begonnen. Innerhalb der Vierergruppen wird eine normale Runde mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Die beiden bestplatzierten Mannschaften jeder Gruppe bilden danach – ebenfalls nach regionalen Gesichtspunkten – die beiden Oberligagruppen, die beiden restlichen Mannschaften die beiden Landesligagruppen. Die beiden bestplatzierten Mannschaften der Oberligagruppen spielen dann den jeweiligen Hessenmeister aus. Die für die Oberligaklassen der Saison 2020/21 ermittelten Jugend-Mannschaften erhalten ein automatisches Startrecht in den Hessenligen, die restlichen Mannschaften werden in Qualifikationsspielen der Bezirke ermittelt. Bei der C-Jugend kann die Zahl von 24 Mannschaften überschritten werden.

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