Duo Sarah Schneider/Lisa Arnholdt unter den weltbesten Teams in Porto am Start

Frankenbergerin bei U 19-WM der Beachvolleyballer in Portugal dabei

Bei der U 19-WM im Einsatz: Sarah Schneider. Foto: Kaliske/nh
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Bei der U 19-WM im Einsatz: Sarah Schneider.

Frankenberg. Vom 29. Juli bis 3. August kämpfen die besten Beach-Duos der Welt in der Altersklasse U 19 um die Medaillen bei der Weltmeisterschaft in Porto (Portugal). Aus deutscher Sicht treten vier DVV-Duos an – darunter ist auch die Frankenbergerin Sarah Schneider.

Bundestrainerin Silke Lüdike nominierte als Deutschland 1 Niklas Rudolf/Eric Stadie (Olympia Berlin) und Sarah Schneider/Lisa Arnholdt (TSV Frankenberg/DJK Schwäbisch Gmünd) sowie als Deutschland 2 Julius Thole/Felix Göbert (Olympia Hamburg/SCC Berlin) und Leonie Welsch/Constanze Bieneck (Rottenburg/Biedenkopf-Wetter).

Für den Beach-Stützpunkt Frankenberg steht die Weltmeisterschaft unter besonderen Zeichen. Sarah Schneider hat ihre ersten Bälle schon als Achtjährige beim TSV Hessen gespielt, Constanze Bieneck nutzt das Stützpunkt-Angebot des HVV und trainiert seit drei Jahren bei Stützpunkt-Leiter Uwe Burkard.

Nach den Ergebnissen vom vergangenen Wochenende (Gold für Sarah und Silber für Constanze) bei den Deutschen Meisterschaften der U 19 in Kiel reisen beide mit Rückenwind nach Portugal. Dass eine vordere Platzierung möglich ist, hat Sarah im vergangenen Jahr bewiesen, als sie zusammen mit Lara Schreiber bei der U 19-WM einen starken vierten Platz belegt hatte.

Das Turnier beginnt für Thole/Göbert und Welsch/Bieneck bereits in der Qualifikation, die Gegner sind noch unbekannt. Schon im Hauptfeld gesetzt greifen im Anschluss auch Rudolf/Stadie und Schneider/Arnholdt in das Geschehen ein.

Bundestrainerin Silke Lüdike nimmt allerdings den Druck von ihren Spielern. „Für mich steht in dieser Altersklasse nicht unbedingt der Gewinn von Medaillen im Vordergrund. Ich finde es wichtig, dass die Spielerinnen und Spieler Erfahrungen sammeln und sich sportlich und persönlich weiterentwickeln können. Ich will sie dabei begleiten und ihnen helfen, wenn sie einmal schwierige Situationen meistern müssen und mit ihnen einen Weg finden, um die optimal Leistung herauszuholen.“

Um dies zu ermöglichen, absolvierte die DVV-Delegation eine intensive Vorbereitung, mit der Lüdike zufrieden ist. „Wir haben einen Lehrgang in Crimmitschau absolviert und im Anschluss an den Deutschen Meisterschaften teilgenommen, in denen wir schon unter ähnlichen Bedingungen wie in Porto gespielt haben und am Ende sogar einige Medaillen herausgesprungen sind.“

In der Gruppenphase nehmen 36 Teams pro Geschlecht teil, die in sechs Gruppen á sechs Teams aufgeteilt werden. Die besten Vier pro Gruppe buchen dabei das Ticket für die K.o.-Runde. Die Gruppensieger ziehen direkt ins Achtelfinale ein, die Zweit- Dritt -und Viertplatzierten treffen in der ersten Ko-Runde aufeinander und ermitteln die Gegner der Gruppensieger. (br)

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