Fußball-Hallenkreismeisterschaft: C-Ligist 1. FC Schauenburg löst Fahrkarte für die Finalrunde in Sand

Schauenburg im Freudentaumel

Überraschung: Der FC Schauenburg, hier Fahrettin Guercan (rechts) gegen Gottstreus Mike Norton, ist in Sand mit dabei.

HOOF. Die Teilnehmermannschaften für die am kommenden Sonntag, 7. Februar, in Sand stattfindende Endrunde der Fußball-Hallenkreismeisterschaft um den Selters-Pokal für erste Seniorenmannschaften stehen fest.

Nachdem sich am ersten Vorrundenspieltag bereits der FSV Dörnberg, FSV Wolfhagen, SSV Sand, SV Balhorn sowie die SG Reinhardshagen und FSG Weidelsburg qualifiziert hatten, schafften dies am zweiten Vorrundenspieltag gestern in der Hoofer Schauenburghalle Titelverteidiger SG Schauenburg, SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha, SG Calden/Meimbressen, TSV Zierenberg, SV Ehlen und der 1. FC Schauenburg.

Letztgenannter, seit dieser Saison Neuling in der C-Liga, profilierte sich in heimischen Gefilden im Sechserfeld der Gruppe D als sprichwörtlicher Hecht im Karpfenteich. Waren mit ihrem Überraschungscoup quasi das Salz in der Suppe der laufenden Indoor-Titelkämpfe. Denn hinter dem TSV Zierenberg sowie SV Ehlen qualifizierten sich die Schauenburger FC-Kicker fast schon sensationell für die Endrunde. Sie gaben dabei den höher angesiedelten Kontrahenten TSV Elbenberg und TSV Eintracht Naumburg sowie dem Klassenkameraden SV Gottstreu das Nachsehen.

Bei Ehlen bewahrheitete sich das Sprichwort, dass neue Besen gut kehren. Denn die Finalfahrkarte wurde unter dem vom OSC Vellmar gekommenen neuen Trainer Hardi Weckwert gelöst. Sein Vorgänger Fatmit Kajtazi bleibt den Habichtswäldern aber als Spieler erhalten.

Ein Wort zum zweiten C-Ligisten SV Gottstreu: Gäbe es für die Finalspieltagteilnahme eine sogenannte Wildcard, dann hätte diese das Team von Spartenleiter Michael Hassenpflug verdient. Trotz klarer Außenseiterrolle sowie winterlichem Straßenchaos nahmen die SV-Akteure die 160 Kilometer Hin- und Rückfahrt in Kauf. Die Hassenpflug-Elf verbuchte zwar keinen einzigen Zähler, freute sich aber über die durch Niels Wienand und Sven Gundelach insgesamt erzielten zwei Turniertore.

Enttäuschend verlief der Spieltag für den letztjährigen Dritten, die TSG Hofgeismar. Denn nachdem sie gegen die SG Schauenburg (1:4) und SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha (2:4) die Segel streichen mussten und mit einem torlosen Remis gegen Calden/Meimbressen noch eine kleine Duftmarke gesetzt hatten, war der 3:1-Erfolg gegen die zwei Klassen tiefer angesiedelte SG Ostheim/Zwergen/Liebenau in der Gesamtaddition lediglich Makulatur: Die TSG schied aus.

Die Akzente in dieser Gruppe setzte erwartungsgemäß die SG Schauenburg als Titelverteidiger. Die Hausherren von Coach Jens Alter überließen den Gegnern keinen einzige Zähler und holten sich in souveräner Manier den Gruppensieg vor der SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha und der SG Calden/Meimbressen. Die Vereinigten aus der Flughafengemeinde, lediglich mit zwei Spielern der Gruppenliga-Ersten angereist, schrammten mit nur einem Sieg gerade noch einmal an einer Bruchlandung vorbei.

Die eingesetzten Schiedsrichter Ingo Möwes (Reinhardshagen), Klaus Burghardt (Liebenau) und Sebastian Schäfer (Zierenberg) hatten durchweg ein leichtes Amt, denn die Begegnungen waren durch die Bank fair.

Von Reinhard Michl

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