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Fußball-Kreisliga A: Schenklengsfeld/R./W. steigt in der A 2 ein

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Führungsspieler: Tobias Reinhardt, Mannschaftskapitän der SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain.
Führungsspieler: Tobias Reinhardt, Mannschaftskapitän der SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain. © Friedhelm Eyert

„Ich glaub’, es geht schon wieder los“... – frei nach Roland Kaisers Gassenhauer geht am Wochenende die Fußball-Kreisliga A 1 den ersten Doppelspieltag an.

Hersfeld-Rotenburg - In der Kreisliga A 2 ist das Programm kleiner, schnürt aus unserem Sportkreis allein Unterhaun zweimal die Schuhe. Wir haben uns einige interessante Begegnungen herausgepickt.

Kreisliga A1

SG Werratal - SG Rotenburg/Lispenhausen II (Freitag, 19 Uhr). Trotz des fulminanten Saisonstarts hält man im Werratal die Bälle flach. Nach zehn Spieltagen könne man sehen, wohin die Reise gehe, meint Vorsitzender Kai Jordan. Eine Standortbestimmung gibt es am Freitag gegen die Rotenburger Reserve, welche ebenfalls gut startete und nach der 1:5-Niederlage aus der letzten Saison „noch eine Rechnung offen hat“. Erfolgsgarant ist neben einer guten Mischung im Team Torjäger Sorin Leucuta. Der rumänische Angreifer, an dessen Verpflichtung Spielertrainer Alin Cotan maßgeblich beteiligt war, hat die bisherige Schwäche des ambitionierten Teams behoben: das Tore schießen. Zehn von 25 Treffern sprechen für sich.

SG Heenes/Kalkobes - Hattenbacher SV (Freitag 19 Uhr) – und Sonntag, 15.30 Uhr, bei Cornberg/Rockensüss. Sechs Punkte und 7:1 Tore: Der Start der Hersfelder ist gelungen. Am Wochenende kann nachgelegt werden, spielt man doch gegen Teams, die weder Punkte noch Tore auf der Habenseite aufweisen. So werden auch zwei weitere Siege einkalkuliert. „Wir dürfen aber nicht überheblich agieren. Und das werden wir bestimmt auch nicht“, sagt Andreas Kurz, der bis zum Sonntag wieder aus dem Urlaub zurück sein wird.

Torjubel bei der SG Heenes/Kalkobes: Die Hersfelder (in Blau) sind gut in die Saison gekommen und haben bislang beide Spiele gewonnen. beide
Torjubel bei der SG Heenes/Kalkobes: Die Hersfelder (in Blau) sind gut in die Saison gekommen und haben bislang beide Spiele gewonnen. © Friedhelm Eyert

Kreisliga A2

SV Großenbach - SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain (Freitag, 19 Uhr). Sozusagen mit einem Doppelwechsel gehen die Landecker in die neue Saison, die für sie erst an diesem Freitag beginnt. Neben Marc Güth für Martin Stein auf der Trainerbank hat sich auch das Spielsystem verändert. Es soll vermehrt aus dem Mittelfeld agiert und nicht nur über den klassischen „Neuner“ gespielt werde.

Der SG ist zwar die zwei Wochen längere Vorbereitung zugutegekommen, doch die personelle Situation ist nach Corona und Verletzungen fragil. Mit Tobias Gill und Marius Rudolph stehen auf der einen Seite Neuzugänge zur Verfügung, dafür fällt Keeper Nico Rudolph aus, Philipp Kirst und Markus Pitton befinden sich erst wieder seit Kurzem im Training, und bei Tobi Reinhard steht Nachwuchs ins Haus. Dennoch will man nach dem verpassten Aufstieg im Herzschlagfinale gegen Friedlos am letzten Spieltag der letzten Saison und mit dem zweifelsohne vorhandenen Potenzial oben angreifen. Einen Fingerzeig, ob es dafür reicht, kann es gegen den gut gestarteten Gast eventuell schon geben.

SV Unterhaun - SV Wölf (Freitag, 19 Uhr) – und am Sonntag bei Eiterfeld/Leimbach II (13.15 Uhr). Nach dem gelungenen Saisonstart mit dem 2:0-Auswärtssieg in Großentaft, erwartet das Team um Spielertrainer Fabian Kallée mit dem Spitzenreiter vom SV Wölf schon früh in der Saison ein dickes Brett, sowie eine schwer und unangenehm zu bespielende Mannschaft. Zudem sieht Kallée die Wölfer neben Praforst und Michelsrombach als Aufstiegskandidaten. Diesen Anspruch erhebt Unterhaun in dieser Saison nicht. Auch weil man mit Daniel Pfromm und Adrian Bohle zwei Spieler verloren habe, die nicht adäquat zu ersetzen seien. „Wir setzen jetzt verstärkt auf junge Akteure, haben Schwankungen einkalkuliert und unsere Ziele angepasst“, sagt Kallée. Dennoch gehe der Blick ins obere Drittel. Verletzungen von Lucas Führer, Lucas Nuhn und Kallée selbst machen die Situation aber gewiss nicht leichter.

Auf den Sonntag bezogen sagt Kallée: „Nach dem Freitagspiel werden wir sehen, wie sich die Truppe aufstellt und wie wir agieren können.“ Man müsse auch abwarten, welche Spieler aus der ersten Mannschaft der Eiterfelder in der Reserve zum Einsatz kommen könnten. (Michael W.Rimkus und Sascha Herrmann)

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