Sieger im Dreistellungskampf Luftgewehr

Tom Barbe verteidigt deutschen Meistertitel

Holte zweimal Gold: Tom Barbe aus Goddelsheim. Fotos:  zvk

München. Der Kleinste war der Größte aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg bei den Deutschen Meisterschaften der Sportschützen: Tom Barbe vom SV Goddelsheim.

Der Schüler verteidigte bei den Jüngsten den deutschen Meistertitel im Nachwuchswettbewerb Luftgewehr-Dreistellung mit 588 Ringen. Das war für den Deutschen Meister eine Steigerung um einen Zähler gegenüber seinem Auftakttriumph im Vorjahr.

Den Sieg auf der Olympia-Sportstätte von 1972 sicherte sich Tom Barbe mit einer konstanten Leistung: 98 und 99 Ringen im Kniendanschlag, 98 und 99 in Liegenddrittel und 98 und 96 im Stehendabschluss. Das war in der Endabrechnung ein souveräner Sieg mit drei Zählern Vorsprung vor dem ersten Verfolger im Feld der 33 Schüler.

Der zweite Start für die Mannschaft war am Sonntag der DM-Abschluss in der Zehn-Meter-Hallenkonkurrenz Luftgewehr. In dieser olympischen Disziplin verpasste das Team als Vierter nur hauchdünn eine Medaille. Mit 571 Ringen betrug der Rückstand zum Bronzerang nur einen Zähler.

Bronze gewonnen: Johanna Tripp aus Ernsthausen.

Bester der Mannschaft war einmal mehr Tom Barbe, der mit 193 Ringen das beste Einzelresultat der Schüler erzielte und sich damitbinnen 48 Stunden seine zweite Goldmedaille bei der Deutschen Meisterschaft auf der Olympia-Sportstätte Hochbrück am Nordrand von München sicherte. Den Sieg errang der Goddelsheimer mit 97 und 96 Ringen in den beiden Zehnersätzen sowie der besseren Anzahl der Innenzehner beim hessischen Doppelsieg vor dem ringgleichen Aron Klan von der SG Kirberg im Kreis Limburg-Weilburg.

Eine Bronzemedaille errang eine andere Jugendliche aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg: Johanna Tripp vom SV Ernsthausen. Die Landeskaderschützin sicherte sich das Edelmetall im Liegendwettkampf der weiblichen Jugend mit 592 Ringen. (zvk)

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