Bogenschießen-Meisterschaften: Weckmüller und Reitz holen Silber

Bad Segeberg. Helmut Reitz ist zurück. Der hessische Rekordmeister im Bogenschießen holte bei der deutschen Hallenmeisterschaft im norddeutschen Bad Segeberg die Silbermedaille.

Der für die Bogenschützen Grün-Weiß Kassel startende Altersschütze errang die Vizemeisterschaft im Wettbewerb Compoundbogen der Ü 45 mit 578 Ringen. Der Abstand zum neuen Deutschen Meister Hardy Noack vom BSV Hastrup (Nordwest Niedersachsen) betrug neun Ringe. Ein Zähler trennte ihn vom Bronzerang. Seine erste Silbermedaille bei einer Deutschen Meisterschaft hatte Reitz im Hauptfeld der Männer errungen.

Eine weitere Silbermedaille brachte der im ersten Jahr in der Hauptklasse der Männer startende Junioren-Weltmeister Maximilian Weckmüller mit nach Nordhessen. Seine 588 Ringen in der Qualifikation der olympischen Disziplin Recurvebogen war das mit Abstand beste Resultat der gesamten Titelkämpfe. Im Achtelfinale setzte sich der 21-jährige Kasseler Student gegen Volker Kindermann (BS Nürtingen) mit 6:2 durch. Danach gewann Weckmüller das Viertelfinale gegen Lukas Winkelmeyer (BSC Herne) mit 6:4 und das Halbfinale gegen Christian Weiss (SSV Ehingen) glatt mit 6:0.

Hauchdünne Entscheidung

Im Finale gegen Heiko Keib vom SV Dauelsen lieferten sich beide Kontrahenten ein packendes Duell. Nach vier ganz engen Sätzen lautete der Spielstand 4:4. Das Remis musste somit im letzten Satz ausgelöst werden. Maximilian Weckmüller hatte in diesem Drei-Pfeile-Vergleich mit 27:28 Ringen knapp das Nachsehen.

Im Wettbewerb Blankbogen Männer erreichte Matthias Stojan (SV Kaufungen) mit 501 Ringen Platz neun. Der Rückstand zu einem Medaillenrang betrug 15 Ringe. (zvk)

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