Luftpistole: Bundesliga-Aufsteiger sorgt mit ersten beiden Siegen für Überraschung

Hegelsberg setzt Zeichen

Daumen hoch: Der SV Hegelsberg-Vellmar mit Trainer Christian Hollstein (vorn von links), Kim Richter, Svenja Berge, Betreuer Werner Landau und Nils Pilger sowie (hinten von links) Lev Berner, Benjamin Körner, Thomas Hucke und Stefan Ziehn. Foto: zvk

Braunschweig. Ein erfolgreiches Wochenende erlebte der SV Hegelsberg Vellmar in der Luftpistolen-Bundesliga Nord. Der Aufsteiger errang zwei 3:2-Siege und verbesserte sich auf Platz acht. „Das ist mehr als wir uns erhofft haben“, sagte Trainer Christian Hollstein nach nervenaufreibenden Begegnungen.

Im Auftaktmatch gegen den südhessischen SV Falke Dasbach trumpften die Hegelsberger auf drei Positionen auf. Bereits im ersten Satz nahmen Thomas Hucke, Stefan Ziehn und Svenja Berge nahmen ihren Gegnern sechs und sieben Ringe ab. Ziehn baute den Vorsprung sogar noch aus und holte mit 371:361 gegen Alexander Gangluff den ersten Einzelsieg.

Hucke hielt seinen Vorsprung von sechs Ringen auf Matthias Schwender im zweiten Satz, baute dann aber leicht ab, um sich im vierten Satz mit der besten Leistung (97 Ringe) zu wehren. Er gewann mit 377:376 Ringen. Den dritten Sieg holte in souveräner Manier Svenja Berge mit 93, 90 und zweimal 92 Ringen. Dieser Ausbeute standen 86, 95 und zweimal 90 Ringe ihres Gegners Christoph Göbel gegenüber. In der Addition war das ein 367:361-Triumph und der erlösende dritte Einzelsieg. Unterlegen waren Lev Berner gegen Halil Karaca und Kim Richter gegen Eric Ceglowski.

Nervös begannen die Hegelsberger den Wettkampf gegen Fahrdorf. Nur Hucke holte im ersten Satz einen Vorsprung von drei Zählern heraus, die er in einer nicht ganz überzeugenden Partie gegen Jonas Hansen mit 362:359 Ringen ins Ziel rettete.

Berner und Richter erfolglos

Ziehn steigerte sich nach einem schwachen Start und setzte sich erst im Endspurt mit 369:366 gegen Michael Bäcker durch. Auch Svenja Berge hatte Anlaufschwierigkeiten und überholte ihren Gegner Steffen Schröder erst im letzten Zehnersatz zum Sieg mit 365:361 Ringen. Damit war auch der zweite Hegelsberger Mannschaftssieg unter Dach und Fach. Auch ihn diesem Wettkampf waren Ley Berner (369:376 gegen Gagik Sahakian) und Kim Richter (358:364 gegen Stefan Vollertsen) glücklos. (zvk)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.