Sportschützen kämpften bei Hessenmeisterschaft mit der Hitze

Heiße Wettkämpfe

Kraftakt geglückt: Jessica Vogt vom SV Heinebach freute sich über ihre Silbermedaille. Foto: Vöckel

Frankfurt. Sportschützin Karin Schade hat ihren Hessenmeistertitel im Dreistellungsmatch mit dem Sportgewehr verteidigt. Das war eine außergewöhnliche Leistung im Landesleistungszentrum in Frankfurt-Schwanheim. Mit 575 Ringen hatte die Ex-Weltmeisterin aus Meckbach den 60-Schuss-Wettbewerb gewonnen. Der zweite Teil des Wettbewerbs - noch einmal zwischen 40 und 45 Schuss - fiel wegen der großen Hitze aus.

Als Beste der Qualifikation verteidigte sie ihren Einzeltitel aus dem Vorjahr. Ein Ring betrug ihr Vorsprung auf die weiteren Medaillenränge. „Die Hitze ist ganz einfach zu groß. Das Finale hätten wir nicht mehr durchgestanden“, begründete die erfahrene Sportlerin den Verzicht. Für sie stand sowieso der Mannschaftswettbewerb der Frauen im Vordergrund. Den bestritt Karin Schade mit Selina Kraus und Sina Schröder. Das Trio belegte den zweiten Platz und sicherte sich eine Silbermedaille. Außerdem war das die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft.

Insgesamt errangen die Sportschützen aus dem Kreis Hersfeld-Rotenburg 13 Medaillen. Dabei waren drei weitere Hessenmeistertitel. Einen davon errang die Nationalkaderschützin Natascha Hiltrop vom SV Lengers im Luftgewehrwettbewerb der Behinderten mit 394 Ringen. Das Ergebnis wurde von Johanna Tripp vom TSV Obergeis um drei Zähler auf 397 überboten. Sie gewann mit diesem Topresultat den Luftgewehrwettbewerb der weiblichen Jugend. Ihre Zugaben war eine Silbermedaille im Einzel des Nachwuchswettbewerbs Luftgewehr-Dreistellung und drei Mannschaftsmedaillen (Gold, Silber und Bronze) mit Jasmin Spahn und Nena Kerstberger in den Jugendteams Obergeis und Stärklos.

Hessische Vizemeister wurden Lars Hübner (Rohrbach) im Luftgewehr-Männerwettbewerb der Behinderten und die Mannschaft der SG Ober-aula mit Stefan Eigenbrod, Markus Braun und Torsten Stähling in der nationalen Disziplin Sportgewehr 100 Meter.

Über den Gewinn einer Silbermedaille jubelte auch Jessica Vogt vom SV Heinebach. Es war ein Kraftakt gewesen, der mit der Qualifikation im Luftpistolenwettbewerb der Juniorinnen nicht beendet war. In dieser Vorentscheidung hatte die Heinebacherin mit 352 Ringen den zweiten Platz belegt.

Das war die Eintrittskarte für die Medaillenentscheidungen im Finale der besten Acht, in dem sie die ersten sieben Runden sicher überstand. Erst im Abschlussmatch musste sie Luisa Hollstein aus Berneburg den Titel überlassen.

Bronzeränge sicherten sich noch die Jugendliche Jasmin Busse vom SV Stärklos im Luftgewehr-Dreistellungsmatch und das Team des SV Stärklos mit Regina Knoll, Kornelia Kratz und Susanne Scheuermann im Wettbewerb Sportgewehr-Dreistellung der Frauen-Altersklasse. (zvk)

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