Was war denn da los? Vellmars Schützen-Trio erzielt das Fabelergebnis von 900 Ringen

Da war jeder Schuss ein Treffer

Sie erlebten den perfekten Mannschaftswetttkampf; die Vellmarer (von links) Werner Blankenberg, Reinhard Boll und Werner Benkert. Foto: privat

Vellmar. Dass ein Sportschütze in der Konkurrenz Luftgewehr Auflage die maximale Ringzahl von 300 erreicht, ist keine Seltenheit. Bei den Deutschen Meisterschaften wiesen in dieser Disziplin für Senioren mehr als zwei Dutzend Starter dieses Top-Ergebnis auf. In der Gauliga Kurhessen gelang einem Trio des SV Hegelsberg-Vellmar im Wettkampf gegen den SV Bad Sooden-Allendorf etwas Außergewöhnliches: Werner Benkert, Werner Blankenberg und Reinhard Boll kamen auf der elektronischen Anlage der Hegelsberger jeweils auf die volle Ausbeute – so leuchteten schließlich 900 Ringe auf. Für die Kurstädter standen 862 Zähler zu Buche.

„Diese Leistung ist sehr bemerkenswert“, sagt Herbert Vöckel, der seit einigen Jahrzehnten nicht nur von Deutschen und Hessischen Meisterschaften der Schützen berichtet. Peter Guder, für die Öffentlichkeitsarbeit bei den Vellmarern zuständig, ist bei seinen Recherchen darauf gestoßen, dass der Mannschaftsrekord der Senioren B in Hessen aus dem Jahr 2014 bislang bei 898 Ringen lag. Bei der traditionellen Schießsportwoche des Vorzeigevereins brachte vor ein paar Jahren mal eine Mannschaft aus Westfalen dieses Kunststück fertig. Die eigene Bestmarke der Hegelsberger stand bei 897 Zählern.

Schon seit geraumer Zeit treten diese drei Schützen in einem Team an. Blankenberg, 75 Jahre alt und aus Rothwesten, schießt seit Januar 1985 für Hegelsberg. Am 1. Juli 2008 stieg der mittlerweile 68-jährige Werner Benkert aus Vellmar beim SVH ein. Seit dem 1. Mai wird der aus Kassel stammende Reinhard Boll als Mitglied der Hegelsberger geführt.

Von Björn Mahr

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