Erfolgreiche Sportschützin des SV Ernsthausen 

Johanna Tripp siegt mit dem Nationalteam beim Alpencup in München 

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Schoss erfolgreich beim Alpencup in München: die Nationalkader-Schützin Johanna Tripp vom SV Ernsthausen im Luftgewehrfinale der Juniorinnen.

München. Johanna Tripp vom SV Ernsthausen war mit dem Nationalteam am vergangenen Wochenende beim Alpencup erfolgreich. 

Deutschland hat den Alpencup der Sportschützen gewonnen. Das Nationalteam der Junioren siegte auf der Olympiasportstätte Hochbrück am Nordrand von München vor Frankreich, Italien, Österreich und der Schweiz.

An diesem Triumph war eine Nationalschützin aus dem Kreis Waldeck-Frankenberg beteiligt: Johanna Tripp vom SV Ernsthausen. Sie erreichte ihre beste Platzierung mit dem Sportgewehrteam der Juniorinnen. Diese bundesdeutsche Auswahl siegte mit 3486 Ringen, erzielt von Melissa Ruschel (SV Wieckenberg/1170 Ringe), Johanna Tripp (1159) und Kim Schladebach (KKSV Heitersheim/1157). Die weiteren Medaillenränge belegten Österreich (3481) und Frankreich (3461).

Im Einzel qualifizierte sich Johanna Tripp in dieser 50-Meter-Disziplin mit ihrem Vorkampfergebnis an siebter Position für das Finale der besten Acht, in dem sie aber als Dritte mit 410,5 Ringen ausschied. Das war der 6. Platz. Ihre beste Einzelleistung erreichte die Juniorin aus Burgwald im Zehn-Meter-Hallenwettbewerb Luftgewehr. Mit 626,3 Ringen belegte sie in der Qualifikation den vierten Rang. 

Das war zugleich die Eintrittskarte für das Finale, in dem sich die 19-Jährige mit Topleistungen bis ins Abschlussmatch durchkämpfte. In dieser letzten Entscheidung musste Johanna Tripp nur der Französin Océanne Muller mit 247,9:251,3 den Vortritt lassen. Sie durfte sich bei der Siegerehrung mit der Silbermedaille trösten. Einen weiteren Vizerang belegte die mehrfache Hessenmeisterin mit der deutschen Luftgewehrauswahl der Juniorinnen. Das Team belegte den zweiten Platz mit 1872,2 Ringen, übertroffen nur von Frankreich mit 1873,6. Dritter wurde Italien mit 1865,8.

Das Farbenspiel der Medaillen vervollständigte die Athletin aus dem Schützenbezirk Frankenberg mit Bronze im Wettbewerb Luftgewehr-Mixed-Team. Zusammen mit ihrem Partner Max Braun vom SV Neidlingen belegte sie den dritten Rang in der Qualifikation mit 624,9, wobei ihr Anteil 313,5 war. Mit dieser Platzierung erreichte das Duo als Deutschland eins das kleine Finale, in dem sie sich gegen das zweite deutsche Team durchsetzten. Im 50-Meter-Wettbewerb Sportgewehr liegend war für Johanna Tripp nach drei anstrengenden Tagen die Luft raus. Sie belegte den 16. Rang mit 602,9 Ringen. 

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