Ronshäuser Schützin Annika Peters ist in Topform

Eine starke Vorstellung: Annika Peters überzeugt in München in den Junioren-Wettbewerben mit dem Gewehr und mit dem Luftgewehr. Archivfoto:  Vöckel/nh

München/Suhl. Beim Junioren-Ranglistenturnier des Deutschen Schützenbundes in München hat sie sich sehr gut präsentiert und neue persönliche Bestleistungen aufgestellt.

Die beste Kreisplatzierung beim Junioren-Ranglistenturnier Gewehr des Deutschen Schützenbundes in München erreichte aber Leah Faust vom SV Stärklos. Die Nationalschützin wurde Sechste mit insgesamt 2872 Ringen. Das waren nach 570, 573 und 578 Ringen in der ersten Runde vor fünf Wochen in Suhl diesmal 574 und 577 Ringe auf der Olympia-Sportstätte von 1972.

Zurückgefallen auf den 17. Rang ist die bei den Meisterschaften für den TSV Obergeis und den SV Stärklos startende Jugendliche Johanna Tripp. Sie erreichte nach 571, 576 und 572 Ringen beim Auftakt diesmal 568 und 566 und damit ein Gesamtresultat von 2853 Ringen.

Das Kontrastprogramm zu dieser Vorstellung lieferte Annika Peters vom SV Tell Ronshausen ab. Sie steigerte sich von 567 und zweimal 566 Ringen auf zweimal 571 Ringe. Das sind persönliche Bestleistungen für die hessische Auswahlschützin. Mit insgesamt 2841 Ringen belegte sie den 21. Platz.

Ein Duo gleichauf

Erst in München wurde jetzt die Rangliste Luftgewehr der Juniorinnen mit zwei Wettkämpfen gestartet. Gleichauf belegten Annika Peters (411,3 und 412,2) und Johanna Tripp (407,2 und 416,3) den 15. Rang mit insgesamt 823,5 Ringen. Leah Faust wurde 24. mit 816,7 (409,5 und 407,2). Es galten die internationalen Regeln, wobei jeder Treffer mit Zehntel gewertet wurde. Annika Peters verfehlte in ihrem zweiten Wettkampf nur viermal die Zehn. Das sind nach dem nationalen Modus 396 Ringe und eine neue Bestleistung für die Sportlerin aus Ronshausen.

Nicht so gut lief es für Philip Heyer vom SV Motzfeld beim Ranglistenturnier des Deutschen Schützenbundes in Suhl im Wettbewerb Schnellfeuerpistole Junioren. Der Europameister aus Friedlos hatte vor vier Wochen den Auftakt mit 578 und 556 Ringen gewonnen, kam diesmal mit 563 und 548 Ringen aber nicht über einen dritten Einzelrang hinaus.

Nur einer ist besser

Sein Resultat nach vier Wettkämpfen: 2245 Ringe. In der Gesamtwertung musste er seinem EM-Teamkameraden Florian Thünemann aus dem Rheinland mit 2252 den Vortritt lassen. Thünemann hatte sich mit 565 und 559 Ringen in Suhl an die Spitze katapultiert.

Hinter Philip Heyer belegten elf Mitbewerber um einen Startplatz in der deutschen Nationalmannschaft die Ränge drei bis 13.

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