Hessische Meisterschaft Feldarmbrust: Mardorf und Löwer überzeugen als Zweite

Schmidt einsame Spitze

Holte Silber in der offenen Klasse: Heiko Mardorf, der 820 Ringe bei der Hessischen Meisterschaften mit der Feldarmbrust schoss. Eine Feldarmbrust mit mechanischem Abzug ist übrigens bis zu zehn Kilogramm schwer und hat eine Spannkraft bis zu 43 Kilogramm.

Wabern. Eine Ausnahmekönnerin gab den Ton bei der Hessischen Meisterschaft in Wabern an: Ina Schmidt dominierte einmal mehr den Wettbewerb Feldarmbrust. Für die Welt- und Europameisterin war es bei den dritten Landestitelkämpfen in der Zuckerstadt der dritte Sieg im Doppelpack.

Die Titelverteidigerin aus Babenhausen gewann erneut in der für Männer und Frauen offenen Klasse mit 866 Ringen. Das waren 278 Ringe auf 65, 292 auf 50 und 296 auf 35 Meter Entfernung von der Startlinie bis zur Scheibe. Die Überlegenheit der 35-jährigen verdeutlicht der Abstand zum ersten Verfolger: 46 Zähler Vorsprung auf Heiko Mardorf vom gastgebenden KKSV Wabern.

Im Endspurt überholt

Der Lokalmatador sicherte sich im Endspurt die Silbermedaille. In einem packenden Zweikampf, der die heimischen Zuschauer begeisterte, besiegte er seinen Teamkameraden Christian Löwer mit zwei Zählern Vorsprung. Der Bronzemedaillen-Gewinner hatte bis nach dem zweiten Drittel den Vizerang mit 269 und 274 Ringen gehalten, wurde dann aber auf der 35-Meter-Distanz mit 276:289 Ringen noch abgefangen. Sechste wurde Teamkameradin Julia Schlechter mit 731 Ringen. Gemeinsam sicherte sich das Trio des KKSV den Vizerang im Teamwettbewerb mit 2369 Ringen hinter dem SV Diana Ober-Roden (2487) mit Ina Schmidt und den Senioren Bernhard Krebs, der den Wettbewerb der Ü 55 mit 816 Ringen gewann, sowie Harold Braun (805), der Dritter im Einzel wurde.

Dazwischen schob sich der Waberner Heinz-Werner Löwer (812). Die Hoffnung auf den Sieg hatte der Ex-Weltmeister mit zwei Sechsern im Endspurt gegraben müssen. „Der Auslöser war der böige Wind, der uns im letzten Drittel der Meisterschaft doch schwer zu schaffen machte“, sagte der Routinier. Lob gab’s derweil für die tadellose Organisation des KKSV von der Wettkampfleitung um Stephanie Weigel.

Bewerbung folgt

Kein Wunder, dass Heinz-Werner Löwer stolz ankündigte, dass sich der KKSV Wabern auch im nächsten Jahr wieder für das Ausrichten der Meisterschaft in der Disziplin Feldarmbrust bewerben wird.

Von Herbert Vöckel

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