Schützenfinale: Favoriten Coburg und Kehlheim/Gemünd triumphieren

Rotenburg. Deutschlands größte Schützenparty am Wochenende auf dem Hausberg in Rotenburg war ein voller Erfolg: das Bundesliga-Finale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft in den olympischen Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole.

Die Meisterspiegel des Deutschen Schützenbundes gewannen die Favoriten: das Luftgewehrteam der SG Coburg und die Luftpistolenmannschaft vom SV Kehlheim-Gemünd aus der Nähe von Regensburg. Coburg setzte sich im Finale gegen ein Überraschungsteam durch: TuS Hilgert aus dem Rheinland. Die Mannschaft um den hessischen Trainer Carsten Hees hatte im Halbfinale den Mitfavoriten Hubertus Elsen aus der Stadt Paderborn ausgeschaltet. Eine kleine Entschädigung gab es aber noch für das Team mit dem hessischen Nationalkaderschützen Julian Justus (Homberg/Ohm): Elsen sicherte sich die Bronzemedaille im kleinen Finale gegen Post SV Düsseldorf.

Süddeutsches Duell

Das Luftpistolenfinale war eine reine süddeutsche Angelegenheit. Die Finalisten: die beiden Ersten der Südstaffel, Kehlheim-Gemümd und Titelverteidiger Waldenburg aus Baden-Württemberg. Sie lieferten sich ein spannendes Abschlussmatch, das erst im zweiten Stechen für die Bayern entschieden wurde. Die Bronzemedaille gewann die Braunschweiger SG mit einem Kantersieg gegen die HSG München. Die einzige hessische Mannschaft im Bundesliga-Finale in Rotenburg, das Luftpistolenteam des SV Kriftel aus dem Main-Taunus-Kreis, war bereits im Viertelfinale gegen Titelverteidiger Waldenburg ausgeschieden.

Ausrichter war die SG Mengshausen, die ein großes Mitarbeiterteam im Einsatz hatte. (zvk) MORGEN MEHR

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