Volleyball-Regionalliga: TuSpo Weende 2:3 gegen den Zweiten aus Hannover / ASC Göttingen 1:3 in Bremen

Schlusslicht hält lange Zeit prima mit

Überraschung verpasst: Das Team von Trainer Frank Rogalski (li.) dominierte gegen Hannover in den ersten beiden Sätzen, musste sich dem Favoriten aber noch mit 2:3 geschlagen geben. Foto: Jelinek

Göttingen. In der Volleyball-Regionalliga gab es für die beiden Göttinger Teams am vergangenen Wochenende nichts zu holen. Während die sich die Frauen des TuSpo Weende beim 2:3 gegen den Tabellenzweiten aus Hannover achtbar aus der Affäre zogen, kassierten die Männer des ASC 46 Göttingen beim Tabellennachbarn in Bremen eine empfindliche 1:3-Niederlage.

TuSpo Weende - GfL Hannover 2:3 (25:16, 25:19, 14:25, 11:25, 11:15). Die Gastgeberinnen hatten sich gegen den Tabellenzweiten viel vorgenommen, entsprechend motiviert starteten sie in die Partie. Engagiert und couragiert ließen die Weenderinnen den Favoriten gar nicht erst zur Entfaltung kommen und fertigten den Tabellenzweiten im ersten Satz regelrecht ab. Am Spielverlauf änderte sich auch im zweiten Abschnitt nichts. TuSpo machte Druck, während die Gäste diesem Angriffselan nichts entgegenzusetzen hatten.

Genauso einseitig verliefen auch die Sätze drei und vier. Allerdings mit dem Unterschied, dass nun die Gäste dominierten. Was vorher bei TuSpo in der Offensive klappte, war nun eine sichere Beute des gegnerischen Blockes. Im Tiebreak hielten die Gastgeberinnen bis zum 5:5 mit, bevor Hannover endgültig davonzog. Der GfL bleibt Tabellenzweiter, TuSpo das Schlusslicht.

Bremen 1860 - VSG/ASC Göttingen 3:1 (25:21, 21:25, 25:14, 25:11). Mit einem Sieg hätte sich der ASC vom direkten Konkurrenten um den sechsten Tabellenrang auf sechs Punkte absetzen können. Doch dieses Vorhaben scheiterte an der Nervenschwäche. Die langen Ballwechsel des ersten Satzes gingen zumeist an die Bremer, die sich über den 21:21-Zwischenstand den Auftaktsatz sicherten. Eine Aufschlagserie von Kapitän Stephan Teumer bescherte den Gästen im zweiten Abschnitt eine 4:0-Führung, die der ASC zum Satzausgleich nutzte. Auch deshalb, weil die Göttinger nun ihre Chancen entschlossener nutzten.

Doch von dieser Entschlossenheit war beim Tabellensechsten anschließend nichts mehr zu spüren. In den Sätzen drei und vier führten schnelle Rückstände zu Unsicherheiten im Spielaufbau. Geschenke, die die immer stärker werdenden Bremer dankend annahmen. Selbst dann noch, als Göttingens Trainer Matthias Polkähn mit taktischen Maßnahmen wie Auszeiten und Spielerwechsel gegensteuerte. „Wir haben in Bremen im Kollektiv versagt. Dieses Spiel müssen wir schnell abhaken und nach vorne schauen“, sagt der Coach mit Blick auf das kommende Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten in Aligse. Eine schwierige Partie, in der sich der ASC-Trainer dennoch etwas ausrechnet. „Da sind wir ganz klar nur in der Außenseiterrolle. Aber mit dieser Rolle sollten wir besser zurechtkommen als in Bremen.“ (rwx)

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