Eschweger landet auf dem 14. Platz

Ironman Austria-Kärnten: Schritt nach vorne für Profi-Triathlet Philipp Mock

Zieleinlauf von Philipp Mock am idyllischen Wörthersee: Nach der Enttäuschung in Frankfurt steigerte sich der Eschweger Profi-Triathlet beim Ironman Austria-Kärnten.
+
Zieleinlauf von Philipp Mock am idyllischen Wörthersee: Nach der Enttäuschung in Frankfurt steigerte sich der Eschweger Profi-Triathlet beim Ironman Austria-Kärnten.

Der Eschweger Profi-Triathlet Philipp Mock hat beim Ironman Austria-Kärnten den 14. Platz belegt. Eine Steigerung zur Enttäuschung in Frankfurt am Main.

Eschwege/Klagenfurt – „Alles in allem war das im Vergleich zum Ironman in Frankfurt eine Steigerung – auch wenn ich beim Laufen gerne gezeigt hätte, dass dort noch mehr geht“, sagt der Eschweger Profi-Triathlet Philipp Mock nach dem Ironman Austria-Kärnten.

In Österreich belegte der 33-Jährige den 14. Platz und absolvierte die Langdistanz in 8:31:00 Stunden – seine zweitschnellste Zeit überhaupt. Sieger wurde der Franzose Denis Chevrot (7:51:09 Stunden), bester Deutscher Paul Schuster auf dem elften Platz (8:15:31 Stunden).

Das Rennen

Die 3,8 Kilometer Schwimmen im idyllischen Wörthersee legte Mock in 56:33 Minuten zurück, knapp vier Minuten schneller als noch in Frankfurt. Auch auf dem Rad lief es für Mock im Vergleich zum Rennen am Main fast zehn Minuten besser (4:22:38 Stunden), hatte während der 180 Kilometer aber Pech mit seiner Zehnergruppe.

Beim Schwimmen lief es für Mock besser als noch in Frankfurt am Main.

„Ich habe dort sehr viel investiert, weil die meisten Athleten nur mitgefahren sind, aber keine Führungsarbeit geleistet haben. Diese Konkurrenten konnten wir zumindest am letzten Anstieg hinter uns zu lassen“, so Mock, der hinzufügt: „Weil ich gemerkt habe, dass ich mit dieser unglücklichen Konstellation nicht weiter nach vorne im Feld komme, habe ich mich ein bisschen für den Marathon zurückgenommen.

Wieder Laufprobleme

Wie beim Wettkampf in Südhessen hatte Mock allerdings auch in Österreich muskuläre Probleme auf der Distanz von 42,2 Kilometern: „Ich bin gut in den Lauf gekommen, habe mir auch zugetraut zwischen 2:50 Stunden und 2:55 Stunden zu laufen, aber zwischen Kilometer 12 und 30 musste ich wieder kämpfen“, so Mock. Danach ging es für ihn aber plötzlich ohne Umstände weiter (3:03:35 Stunden).

Das Problem hat Mock bereits in den fünf Wochen zwischen den Wettkämpfen in Frankfurt und Kärnten angepackt, unter anderem war er für eine Laufanalyse in Rostock und absolvierte die Olympische Distanz (1,5 Kilometer Schwimmen, 40 Kilometer Rad, zehn Kilometer Laufen) beim Ratscher Bergsee-Triathlon in Südthüringen.

Der Ausblick

„Bis ich die muskuläre Disbalance im Körper im Griff habe und er andere Verhaltensmuster annimmt, wird es aber wohl sechs Monate dauern. Das ist eine Sache für den Winter“, sagt Mock zur Lösung der Laufprobleme. Über die weitere Saison ist er sich indes noch unklar: „Vielleicht es sinnvoll, eine Pause zu machen und intensiv das Schwimmen zu trainieren“, so Mock.

Denn er glaube, dass er sein Schwimmniveau noch einmal anheben müsse, um langfristig in den Profi-Top-10 eine Rolle zu spielen. „Die Renndynamik hat sich im Vergleich zur Zeit vor Corona geändert, die Leistungsdichte hat sich noch mal erhöht“, so der Eschweger. (Maurice Morth)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.