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SC Niederhone spuckt der SG Wehretal in die Kirmessuppe

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Von: Marvin Heinz

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Arne Haberland (SC Niederhone) klärte in dieser Szene gegen Tobias Meister (SG Wehretal).
Arne Haberland (SC Niederhone) klärte in dieser Szene gegen Tobias Meister (SG Wehretal). © Marvin Heinz

Das bevorstehende Kirmes-Wochenende hat der SC Niederhone der SG Wehretal am gestrigen Sonntag ordentlich vermiest.

Niederhone – „Das anstehende spielfreie Wochenende und die Kirmes in Bischhausen können wir mit einem Sieg noch besser genießen. Da schmeckt das Bier in der Hand viel besser“, sagte Gerd Werner im Teamkreis der SG Wehretal vor dem Spiel beim SC Niederhone.

Der Tabellenführer konnte das Duell gegen den Tabellenvierten aber nicht erfolgreich bestreiten. Die Mannen von Trainer Thilo Bick spuckten der SG Wehretal in die Suppe und gewannen die Partie verdient mit 4:1.

In einer zähen Anfangsphase hatten die Hausherren den ersten Hochkaräter. Einen Standard (12.) aus dem Halbfeld köpfte Niederhones Goalgetter Tim Schindewolf zu zentral auf das Gehäuse von Robin Reubert. Zehn Minuten später machte es Schindewolfs Sturmpartner Daniel Steinrücken besser. Infolge einer Flanke von Rechtsaußen Marcel Wagner schraubte sich Steinrücken in die Höhe und köpfte den Ball lehrbuchmäßig in das rechte Eck – 1:0 nach 22 Minuten.

„Ihr seid gut drin. Jetzt müssen wir weiter robust bleiben“, sagte Trainer Bick während der Trinkpause. Und seine Nachricht an seine Schützlinge kam an. Joshua Pfingst, Felix Kalus und Co. suchten im Mittelfeld jeden Zweikampf, gewannen die Duelle und der ansonsten so geölte Offensivmotor des Tabellenführers stotterte gewaltig.

Steinrücken nutzte einen Ballverlust der Gäste in Minute 30 aus, sah den eingelaufenen Schindewolf und spielte die Kugel im richtigen Moment hinter die aufgerückte Wehretal-Abwehr. Schindewolf ließ sich allein auf weiter Flur nicht zweimal bitten und erzielte das 2:0 (30.).

Wehretal reagierte und wechselte den angeschlagenen Stürmer Sascha Fricke in Minute 35 ein. Der einstige Verbandsligaspieler der SV 07 Eschwege war gleich im Spiel, nahm es mit drei Gegenspielern auf und forderte Niederhones Schlussmann Jannes Seum zur ersten Parade (38.) auf.

In Minute 42 konnte Fricke zum ersten Mal jubeln. Die Nummer 10 der SGW reagierte am handlungsschnellsten, spitzelte einen langen Ball mit der Fußspitze am herauseilenden Seum vorbei und schob ins verwaiste Tor ein – Anschlusstreffer, 2:1. Fricke holte den Ball prompt aus den Maschen und forderte seine Mannschaft eindringlich auf, mehr zu investieren.

Seine Aufforderung verpuffte allerdings. Niederhones Innenverteidiger Arne Haberland legte nach dem Pausentee nach. In Folge eines Eckballs knallte Haberland den Ball aus dem Gewühl zum 3:1 (51.) in die Maschen.

„Es war eine ausgeglichene zweite Hälfte, in der wir den Sack schon früher hätten zuzumachen müssen“, fand Bick, der bis in Minute 86 warten musste, ehe der pfeilschnelle Wagner sich für seine starke Vorstellung belohnte und den 4:1-Endstand mit einem Schuss aus der zweiten Reihe markierte. Bick abschließend: „Die Einstellung hat gestimmt, wir haben über 75 Minuten eine starke Leistung gezeigt und verdient gewonnen.“ (Marvin Heinz)

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