DEL-Eishockey: 1:2 nach Verlängerung im Derby

Scorpions von „Diesel“ beklaut

Matt Dzieduszycki

Wolfsburg. Es musste ja eigentlich wieder mal so kommen! Ausgerechnet Ex-Scorpion Matt Dzieduszycki, Spitzname „Diesel“, klaute seinem früheren Klub den zweiten Punkt im niedersächsischen Eishockey-Derby. So kam der EHC Wolfsburg am vergangenen Freitagabend vor für Grizzlys- Verhältnisse erstaunlich guter Kulisse von 3277 Zuschauern gegen die Hannover Scorpions zu einem glücklichen 2:1-Erfolg nach Verlängerung. Für die Hannoveraner war es im dritten Saison-Duell der erste Punkt gegen den Vizemeister - und es war ein absolut verdienter Zähler.

Hannover stand sicher in der Defensive, obwohl die Grizzlys schon nach nur 94 Sekunden zum 1:0 getroffen hatten. Nationaltorwart Dimitri Pätzold und Verteidiger Stephan Daschner, der wie Tommi Hannus und Stephan Wilhelm trotz nicht ausgeheilter Blessuren durchhielt, waren sich nicht einig. Wolfsburgs wieder zum Nationalteam eingeladener Sebastian Furchner spritzte dazwischen und traf. Da musste man um die Scorpions fürchten.

Doch sie rafften sich auf, hielten dagegen und kamen zu etlichen Chancen. Eine davon verwertete Scott King in Überzahl zum 1:1 (29.) aus spitzem Winkel. Sein 15. Saisontreffer war aber erst Hannovers 20. Powerplay-Tor in dieser Serie – die Tiefstmarke der DEL. Die Entscheidung fiel dann erst in der Overtime. „Hannover hat uns nichts geschenkt, aggressiv und gut gespielt“, meinte EHC-Coach Pavel Gross. „Wir haben eine hervorragende Moral gezeigt“, freute sich Scorpions-Trainer Toni Krinner. (haz/gsd)

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