Fußball-Gruppenliga

SG Eiterfeld/Leimbach: Erst Kontrolle, dann Panik

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Nahkampf auf Kunstrasen: David Wollny (Mitte), SG Eiterfeld/Leimbach, im Clinch mit den Kerzellern Moritz Müglich (links) und dem Ex-Hohe Lufter Tobias Habryka.

Die Fußballer der SG Eiterfeld/Leimbach sind ordentlich ins Punktspieljahr gekommen. Unter dem Strich steht ein sicherer, aber hier und da etwas wackliger 3:1-Sieg gegen Kerzell.

Gastgeber-Trainer Ante Markesic sprach zunächst darüber, was ihm gefiel. „In der ersten Halbzeit haben wir die Kontrolle gehabt und auch Tore gemacht. Und ich weiß, dass wir es noch besser können.“ Das Vorgehen seines Teams sah nach Fußball aus, mit einem stark verbesserten David Wollny, der seine Klasse in einigen Situationen andeutete. Der Coach hatte einiges geändert im Vergleich zur Vorserie. Dazu gehörte die Besetzung der Flügel: Wollny kam über links, Zugang Antoniev über rechts, der verlässliche Busold kittete auf der Sechs, Aumann agierte offensiver.

Noch lahmt der Spielaufbau ab und an, wird die zentrale Spitze nicht konsequent besetzt, und ist die Spieleröffnung über die Innenverteidiger zu langsam. Und dass Eiterfeld/Leimbach im zweiten Abschnitt anfangs ins Schlingern geriet und mit seinem Vorsprung spielte, das missfiel Markesic. „Wir sind ohne Not in Panik geraten“, urteilte er, „unser Manko war, dass wir nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen sind und kaum zweite Bälle bekommen haben“. Das defensive Verhalten als Team war – bis Wollny das entscheidende 3:0 markierte –, gar nicht gut.

Hin zum Kontrahenten. Neu bei der SG Kerzell ist seit einigen Wochen der ehemalige Hohe Lufter Tobias Habryka, der mit dem FSV erst im vergangenen Sommer als Spielertrainer den Wiederaufstieg in die Kreisoberiga gefeiert hatte. „Wir waren in den ersten 20 Minuten zu nervös. Eiterfeld hat mit seiner zweiten Torchance das 1:0 gemacht“, sagte er treffend. Habryka spielte neben Niklas Hilfenhaus in Kerzells Innenverteidigung – und er brachte es auf den Punkt, warum sein Team in Eiterfeld leer ausging. „Wenn man keine Tore schießt, kann man kein Spiel gewinnen.“

Den Unterschied zwischen Kreisoberliga und wenigen Tagen Gruppenliga hat er mittlerweile schon gespürt. „Im Training ist größeres Tempo und mehr Intensität drin“, sagt Habryka.

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