Fußball-Kreispokal

SG Festspielstadt steht im Finale

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Zwei gegen einen: Die beiden Kicker der SG Festspielstadt (in Blau) versuchen hier, ihren Gegenspieler von der SG Aulatal vom Ball zu trennen. Am Ende siegten die Bad Hersfelder verdient.

Im zweiten Bitburger-Pokal-Halbfinale setzte sich die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld mit 2:1 gegen die favorisierte SG Aulatal durch.

Asbach – Während der Kreisoberligist mit diesem Sieg einen Auftakt nach Maß erwischte, enttäuschte der Gruppenligist auf der ganzen Linie. Beide Teams hatten mit dem böigen Wind zu kämpfen. Die Heimelf erwischte den besseren Start und ging bereits in der 7. Minute durch Emmanuel Crawford auf Vorarbeit von Ibrahim Oussmann in Führung. Auch in der Folge waren die Hersfelder besser, agierten aber zuweilen unkonzentriert. Die Gäste bekamen dadurch etwas Oberwasser, doch der ehemalige Hersfelder Nils Fischer scheiterte mit seinen Schussversuchen an der vielbeinigen Abwehr und an Keeper Jannis Bämpfer.

Die größte Möglichkeit zum Ausgleich bot sich Nico Fälber, der aber die scharfe Eingabe von Fischer nicht mehr richtig unter Kontrolle bekam. Mit einem tollen Distanzschuss, der über das rechte Tordreieck zischte, deutete Lukas Müller-Siebert direkt nach Wiederanpfiff an, dass man möglichst schnell den Sack zu machen wollte. Nach einer Stunde fiel dann die Vorentscheidung durch Niko Pepik. Vorausgegangen war eine schöne Ballstafette aus dem Mittelkreis heraus von Müller-Siebert, der Philipp Prokopenko auf links bediente, und dessen Eingabe dann Pepik eiskalt verwertete.

Aulatal dagegen fand einfach nicht ins Spiel und auch kein probates Mittel, um die Hersfelder Abwehr, auch in den Schlussminuten des Spiels, wo man nach der Gelb-Roten Karte gegen Steffen Skrabal Überzahl hatte, arg in Bedrängnis zu bringen. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Philip Rehbaum nichts mehr.

„Meine Elf hat alles umgesetzt was wir wollten und taktisch diszipliniert gespielt“, freute sich Hersfelds neuer Trainer Thorsten Hüter über seinen gelungenen Einstand.

Im Finale wartet am Gründonnerstag, 8. April, die FSG Bebra nun auf die Hessen, denen sich damit die Möglichkeit bietet, zum dritten mal in Folge im Pokal zu triumphieren.

Tore: 1:0 Crawford (7.), 2:0 Pepik (61.), 2:1 Rehbaum (90.). Gelb-Rot: Skabral (76.).

VON THOMAS BECKER

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