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„Das Ziel ist die Kreisoberliga“: SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz lädt zum Topduell

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Von: Alicia Kreth

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Szene aus dem Hinspiel: Nentershausens Patrick Müller (links) behauptet gegen Schenk-lengsfelds Marvin Brandau den Ball.
Szene aus dem Hinspiel: Nentershausens Patrick Müller (links) behauptet gegen Schenk-lengsfelds Marvin Brandau den Ball. © Friedhelm Eyert

In der Aufstiegsrunde der Fußball-Kreisliga A 1 steigt am Sonntag erneut ein spannendes und wichtiges Duell an der Spitze. In Solz empfängt der neue Tabellenführer SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz ab 15 Uhr den Dritten SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain.

Solz – Die Gastgeber haben am vergangenen Spieltag mit einem 2:0-Auswärtserfolg bei der SG Werratal den FV Friedlos an der Spitze überflügelt. „Wir haben nicht spielerisch, aber mannschaftlich überzeugt und sind verdient als Sieger vom Platz gegangen“, resümierte Coach Matthias Sippel. Die Ludwigsauer dagegen kamen auf eigenem Platz nicht über ein mageres 1:1-Unentschieden gegen die Reserve der SG Niederaula/Kerspenhausen hinaus. Nach zehn von 14 Spielen sieht es im Aufstiegskampf nun wie folgt aus: Nentershausen 21 Punkte, Friedlos 20 und Schenklengsfeld 18.

Der Traum vom Aufstieg lebt bei den Vereinigten aus Nentershausen, Weißenhasel und Solz. „Durchaus, das Ziel ist die Kreisoberliga. Wir stehen zurecht da oben, aber nun wartet der nächste Kandidat, der dort oben noch ein Wörtchen mitreden möchte“, sagt Sippel und spricht über ein weiteres Endspiel im Aufstiegsrennen, in dem sein Team den nächsten ganz wichtigen Schritt machen kann. „Es sind zwar nur noch vier Spiele, aber es steht alles noch auf Messers Schneide.“

Die Landecker, die mit einem Sieg am Sonntag ihre Titelchancen wahren wollen, kommen mit Selbstvertrauen und der Empfehlung von sieben Punkten aus den ersten drei Spielen der Aufstiegsrunde nach Solz. Am vergangenen Samstag führte ein Doppelpack von Andre Veselcic zum 2:0-Erfolg gegen die SG Rotenburg/Lispenhausen.

Trotzdem ist für Trainer Martin Stein nicht alles Gold, was glänzt. „Unsere bisherigen Leistungen in der Aufstiegsrunde gleichen einer Berg- und Talfahrt“, sagt er. Stein freut sich aber, dass er mit seinem Team noch einmal in den Titelkampf eingreifen kann. Nach sieben Punkten Rückstand hätten damit wohl die wenigsten gerechnet, meint er.

Das Hinspiel Ende August in Schenklengsfeld ging mit 6:2 recht deutlich an die Gastgeber, weshalb Matthias Sippel auch betont: „Wir haben etwas gut zu machen und wollen gewinnen, um ein Ausrufezeichen zu setzen.“

Was den Kader betrifft, habe Sippel ein Luxusproblem. Die Akzeptanz, dass der eine oder andere Spieler dabei auch mal zu kurz kommt, sei laut Sippel aber groß. „Jeder setzt alles daran, ein großer Teil dieser Geschichte zu sein. Das macht Spaß mit den Jungs so zu arbeiten. Wir sind auf dem richtigen Weg“, betont der Trainer, der nur hinter den Einsätzen von Lukas Schmauch und Till Heinzerling noch ein Fragezeichen stehen hat. (Alicia Kreth und Sascha Herrmann)

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