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Fußball-Kreisoberliga: SG Niederaula will dranbleiben

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Freute sich über den Ausgleich in letzter Sekunde: Friedewalds Trainer Markus Höhn.
Rechnet sich gegen Hohenroda etwas aus: Friedewalds Trainer Markus Höhn. © Friedhelm Eyert

Die Spannung steigt in der Fußball-Kreisoberliga. Die Verfolger stehen im Mittelpunkt. Niederaula/Kerspenhausen muss gleich zweimal ran – Freitag in Bebra, am Sonntag beim Zweiten in Weiterode.

Hersfeld - Rotenburg – Auch Bebra ist am Sonntag bei der SG Niederjossa/Breitenbach (in Breitenbach) im Einsatz. Spitzenreiter Neuenstein muss die Pflichtaufgabe in Wildeck am Sonntag um 14.30 Uhr lösen. Der Blick geht aber auch auf das Derby im Ostteil des Kreises, wo sich die wieder erstarkte SG Friedewald/Ausbach und der Dritte FSG Hohenroda gegenüberstehen. Und nach Haunetal-Neukirchen, wo die SGH den Nachbarn Steinbach empfängt.

FSG Bebra - Niederaula/K. Freitag, 18 Uhr, ESV Weiterode - Niederaula/K., Sonntag, 15 Uhr: Die Elf um Trainer Ernest Veapi hat einen Lauf. Seit insgesamt neun Spielen, inklusive des Kreispokals, ist sie unbesiegt, hat in den letzten vier Spielen kein Gegentor gefangen. Einziger Wermutstropfen: ein torloses Remis im Derby in Breitenbach.

Die Defensive vor Keeper Marvin Freisinger ist also momentan das Glanzstück des Verfolgers. Ernest Veapi ist zurecht stolz auf die Verteidigung: „Ich weiß nicht, ob die Haunetaler am vergangenen Sonntag eine echte Chance hatten.“ Der Sieg sei hochverdient gewesen, sagt Niederaulas Trainer. Die Gastgeber hatten die besseren Chancen. Die Tore fielen aber erst spät durch Fabian Koch. Spielerische Feinkost vermittelte das Spiel den Zuschauern allerdings nicht. „Dafür war der Platz einfach zu tief“, nimmt der Coach seine Akteure vor Kritik in Schutz.

Sind in Form: Die SG Niederaula/Kerspenhausen, hier mit Luis Veapi.
Sind in Form: Die SG Niederaula/Kerspenhausen, hier mit Luis Veapi. © Friedhelm Eyert

Am Freitag werden die Niederaulaer auf dem Kunstrasen in Bebra antreten müssen. Um sich an dieses Geläuf zu gewöhnen, hatte der Coach am Mittwoch noch eine Trainingseinheit auf dem Asbacher Kunstrasen eingestreut. „Leider haben nicht so viele Spieler teilnehmen können“, sagt Veapi, der bis auf den angeschlagenen Fabian Wozniak alle Spieler einsetzen kann. Aber auch Wozniak hat schon signalisiert, dass er alles probieren, wird um zu spielen.

Richtig spannend wird es am Sonntag dann beim Tabellenzweiten Weiterode, der mit einem Sieg mit Neuenstein gleichziehen könnte. „Erst wenn wir Bebra hinter uns haben, werden wir uns auf das Weiterode-Spiel konzentrieren“, sagt Veapi.

SG Friedewald/Ausbach - FSG Hohenroda, Sonntag, 14 Uhr (Ausbach): Es ist ein Spiel zweier Teams, die zuletzt ihre Hausaufgaben gegen Mannschaften erledigt haben, die hinter ihnen stehen.

So besiegte Friedewald Kiebitzgrund mit 1:0. „Das war ein Spiel, das wir über den Kampf gewonnen haben“, sagt Markus Höhn. Und der Coach ergänzt: „Die 17 Punkte stehen uns jetzt gut zu Gesicht.“ Ein Punkt oder gar ein Sieg im Derby gegen Hohenroda wäre ein absoluter Bonus. Im Vorfeld sei sein Team hoch motiviert. „Die Stimmung im Team ist gut, die Trainingsbeteiligung ist stark“, sagt Höhn. „Am Dienstag waren 19 Mann im Training.“

Sogar Leon Langhans, der an einem Kreuzbandriss laborierte, war wieder dabei. Sogleich wurde ein Bild auf Instagram gepostet, augenscheinlich um den Gegner zu verunsichern. Doch ein Einsatz der Stürmers und Mannschaftskapitäns würde zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich zu früh kommen. Um Hohenroda tatsächlich ein Bein zu stellen, müssten viele Dinge zusammen kommen, sagt Höhn. Vor allen Dingen sollte die Chancenauswertung besser werden. „Wir müssen dann auch nicht erst nach der dritten oder vierten Möglichkeit in Führung gehen, sondern gleich nach der ersten. Dann kommen wir besser ins Spiel“, sagt Höhn.

Auch Hohenrodas Markus Ruppel weiß um die Brisanz in Ausbach. „Unser Glück war, dass wir in den letzten Wochen immer auf dieselbe Mannschaft zurückgreifen konnten“, sagt der Coach des Tabellendritten, der mit einem Sieg dicht am Spitzenduo dran bleiben kann. Bei der Aufgabe am Sonntag wird allerdings Leon Mosebach fehlen. Der Keeper, der anfangs der Serie wegen einer Stammzellenspende pausieren musste, hat sich den Fuß angebrochen und wird in diesem Jahr nicht mehr spielen.

Interessant: Das Spiel der Tabellennachbarn zwischen Gudgrund und Burghaun. Bereits am Samstag empfängt Friedlos Dittlofrod/Körnbach. (Hartmut Wenzel)

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