Handball-Landesliga

Sieg ist im Kampf um Platz 3 Pflicht: VfL Wanfried heute beim TSV Wollrode

Zuletzt ein sehr starker Rückhalt: VfL-Wanfried-Keeper Stephan Harseim. Jubelt sein Team auch nach der Schlusssirene gegen den TSV Wollrode? ARCHIV
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Zuletzt ein sehr starker Rückhalt: VfL-Wanfried-Keeper Stephan Harseim. Jubelt sein Team auch nach der Schlusssirene gegen den TSV Wollrode? ARCHIV

Heute Abend spielt der VfL Wanfried beim TSV Wollrode, gelingt der dritte Sieg hintereinander in der Handball-Landesliga?

Wanfried – Zufriedene Gesichter bei den Landesligahandballern des VfL Wanfried nach dem souveränen Erfolg gegen den TV Hersfeld am vergangenen Wochenende (28:19). Denn nach dem missglückten Auftakt mit zwei Niederlagen meldeten sich die Schützlinge von Trainer Stefan Schröder mit dem zweiten Sieg in Serie zurück im Kampf um einen der ersten drei Plätze, der unter dem Strich den frühzeitigen Klassenerhalt bedeuten würde.

In der Nachholpartie beim aktuellen Schlusslicht TSV Wollrode sind heute daher zwei Punkte fest eingeplant, wohlwissend, dass die Reise in den Schwalm-Eder-Kreis keinen Selbstläufer darstellt.

TSV Wollrode - VfL Wanfried (heute, 19.45 Uhr). Und so dauerte es nach dem überzeugenden Erfolg am Samstagabend gegen Hersfeld nicht lange, bis Stefan Schröder den Blick nach vorne richtete und sein Augenmerk auf den kommenden Gegner legte. „Aktuell haben wir noch nichts erreicht und wenn wir unser Ziel erreichen wollen, müssen wir unserer Schwächen aus dem Hersfeldspiel in Wollrode unbedingt ablegen“, legt er den Finger tief in die Wunde der Seinen, die sich gegen die Festspielstädter in vielen Situation im Auslassen bester Torchancen gegenseitig überboten.

Das könnte sich in der Kreissporthalle bitter rächen, wo die bisher noch punktlosen Gastgeber auch Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen am Rande einer Niederlage hatten und erst in der Schlussphase dem Klassenprimus Tribut zollen mussten. „Wir müssen unter der Woche nach der Arbeit anreisen und werfen spät an“, weiß der engagierte Coach auch aus eigener Erfahrung, dass dies sicherlich kein Vorteil für sein Team sein dürfte, auch wenn dieses sich zuletzt mit deutlicher Aufwärtstendenz präsentierte.

Wollrode hat alle Spiele nur knapp verloren

Und dann ist dann auch noch Jan Habenicht in Reihen des TSV, der es in den bisherigen drei Spielen auf 30 Treffer für die Schützlinge von Trainer Mensur Fitozovic gebracht hat und damit die Torschützenliste der Landesliga anführt.

Noch mehr Respekt hat Schröder allerdings vor Kevin Gockell und Lukas Reinbold, die es aus seiner Sicht zu neutralisieren gilt, um am Ende erfolgreich zu sein. „0:6 Punkte sagt gar nichts über die Stärke des TSV aus. Alle drei Spiele wurden lediglich mit zwei Treffern verloren und waren bis zum Ende auf Messers Schneide, das sagt einiges“, ist er sich der Schwere der Aufgabe bewusst.

Kein Wiedersehen mit Finn Wunderlich

Weiterhin fehlen in Reihen des VfL wird der gesperrte Spielmacher Johannes Susebach. Nicht mehr zu hoffen braucht man auch auf ein Wiedersehen mit Finn Wunderlich im Trikot des VfL, der sich nach dem Auftakttraining nicht mehr hat in Wanfried blicken lassen. „Das ist alles schon sehr komisch, was da abgelaufen ist“, zeigt Schröder mittlerweile wenig Verständnis für das Verhalten des Rückraumspielers, der sich seit Monaten bei keinem der Verantwortlichen gemeldet hat.

„Aber wir sind auch so stark genug, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen“, setzt der VfL Coach großes Vertrauen in seinen Kader um den zuletzt bärenstarken Torwart Stephan Harseim, der sich in den vergangenen Wochen mit starken Leistungen präsentierte und das erneut unter Beweis stellen will. (Stefan Konklowsky)

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