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Siege für Jonigkeit und Plock beim Holtenser Turnier

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Elegant übers Hindernis: Der Nordhesse Frank Plock siegte in Holtensen mit Miss Picky im S*-Springen. 

Leonie Jonigkeit (Pferdesportverein Thüdinghausen) war in den beiden schweren Prüfungen des Reitturniers in Göttingen Holtensen die erfolgreichste Springreiterin der Region.

Mit Quero eroberte sie in der Punktespringprüfung der Klasse S* – coronabedingt ohne Zuschauer – den zweiten Platz. Mit 65 Punkten blieb sie in 60,30 Sekunden fehlerlos. Im S*-Springen nach Fehler und Zeit belegte sie mit Tello RZ ebenfalls in einem Ritt ohne Abwurf mit 71:44 Sekunden den vierten Platz.

Im S*-Springen nach Punkten bewies einmal mehr der Nordhesse Frank Plock (RFV Borken) seine Klasse. Mit Miss Picky ließ der Landwirt der Konkurrenz mit 65 Punkten in 59,53 Sekunden keine Chance. Dritte wurde Sarah Erkelenz (RV St. Georg Diemeltal) mit Le Beau (65/63,04). 50 Starts gab es in die Konkurrenz und den ersten fehlerfreien Ritt erst nach 25 Ritten.

„Es ist mein erstes großes Turnier nach Corona. Meine Pferde und ich müssen erst einmal richtig in die Gänge kommen“, sagte Frank Plock nach dem Sieg im Punkte-S*. Das klang im ersten Moment nach Tiefstapelei, zeigte sich aber im zweiten S*-Springen nach Fehler und Zeit. Beim Einstieg in die schwierig zu reitende dreifache Kombination verpassten die beiden um einige Zentimeter den richtigen Absprungspunkt, die Folge waren ein Fehler am zweiten Hindernis und vier Fehlerpunkte. Ohne Abwurf hätte ihre Zeit von 65,44 Sekunden den Sieg bedeutet.

In diesem Springen ging der Sieg nach Nordrhein-Westfalen. Sebastian Holtgräve-Osthues (RFV Graf Sporck Delbrück) holte sich die Goldene Schleife mit einem fehlerfreien Ritt in 65,62 Sekunden vor Daniel Erd (RV Bad Wildungen) mit Cape Town de Pierre Z (0/66,54) und Jörg Schäfer (RFV Richelsdorf) mit Gino (0/70,90).

In der Konkurrenz um vordere Plätze konnten die drei Ersten der Regionsmeisterschaften des Pferdesportverbandes Südniedersachsen Kevin Rudolph (RV Hardenberg), Dirk Klaproth und Katharina Rohn (beide RG Kreiensen-Rittierode) in diesem Jahr nicht eingreifen.

Gut funktionierte beim Holtenser Turnier die Umsetzung der Corona-Auflagen mit den inzwischen üblichen Auflagen Maske, Abstand, Händedesinfektion und Adressenerfassung. Einige Pferdesportfans ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Auf Campinggestühl nahmen sie außerhalb des Turniergeländes Platz und verfolgten das Geschehen durch den Zaun hindurch – aber immerhin mit dem nötigen Abstand.  zhp

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