Handball-Regionalliga: Duderstadt im Südniedersachsenderby bei der TG Münden

Siegt Jahn wie im Hinspiel?

Das ist echter Einsatz! Duderstadts Kreisläufer Nerijus Kesilis zieht wild schreiend aufs gegnerische Tor ab. Auch heute in Münden? Foto: Jelinek

duderstadt. „Jedes Spiel hat seine Besonderheiten“, sagt Stephan Albrecht. Und dies trifft für den Trainer des TV Jahn Duderstadt in besonderem Maße auf ein Derby zu wie solches heute Abend in der Handball-Regionalliga bei der TG Münden (19.30 Uhr/Gymnasium-Sporthalle).

Gleichwohl haben sich die Eichsfelder ganz normal, „wie gegen jeden anderen Gegner“, so Albrecht, auf dieses Südniedersachsen-Derby vorbereitet. Der Jahn-Trainer blickt indessen noch einmal zurück: „In Naumburg haben wir viel Substanz gelassen. Es war ein ziemlich hart geführtes Spiel, aus dem der eine oder andere Spieler mit Blessuren herausgegangen ist.“

Marc Wengler fällt aus

So wird Rückraumspieler Marc Wengler aufgrund einer Schulterverletzung auf keinen Fall spielen können. „Wengler fällt mindestens drei Wochen aus“, befürchtet Albrecht. Rechtsaußen Marco Krist hat einen schweren grippalen Infekt. Auch bei ihm sieht es wohl nicht nach einem Einsatz gegen die Mündener aus. Ansonsten aber ist der Jahn-Coach guter Dinge, dass alle anderen Spieler dabei sind.

„Ich erwarte ein sehr intensives Spiel. Wenn die TG gewinnt, ist sie dran an uns. Gewinnen wir, haben wir schon ein beruhigendes Polster“, rechnet Albrecht vor. In der Tat, die Jahner sind Zweiter bei 24:12 Punkten, die Mündener Sechster bei 20:18 Punkten. Aber noch immer warten die Eichsfelder auf den ersten Sieg in Münden. Gleichwohl gewannen sie das Hinspiel recht deutlich und vor allem souverän mit 30:24. Inzwischen glaubt Albrecht aber, dass sich die TG stabilisiert hat vor allem auch durch die Tatsache, dass Andrey Dokorovych wieder zu alter Form gefunden hat. „Mit ihm steht und fällt das Mündener Spiel“, weiß Albrecht nur zu genau, dass der TG dann beizukommen ist, wenn es gelingt, Doktorovych weitgehend aus dem Spiel zu nehmen.

In erster Linie setzt der Jahn-Trainer auf seine Abwehr. „Sie ist unser Faustpfand, eine der besten in dieser Liga.“ Dabei will er erst einmal abwarten, wie Münden agiert, um gegebenenfalls mit einer bestimmten Abwehrvariante darauf reagieren zu können. „Die TG wird versuchen, uns das Spiel aufzuzwingen. Dagegen müssen wir gewappnet sein“, so Albrecht.

Entscheidend auch, wer mit der personell ersatzgeschwächten Situation besser umgehen und die Ausfälle kompensieren kann.  (wg/gsd)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.