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Silvesterlauf ist sportlicher Abschluss

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Start mit Silvesterrakete: In díesem Jahr dürfen die Läufer wieder gemeinsam laufen. Und im Anschluss daran wieder gemeinsam auf das alte Jahr anstoßen.
Start mit Silvesterrakete: In díesem Jahr dürfen die Läufer wieder gemeinsam laufen. Und im Anschluss daran wieder gemeinsam auf das alte Jahr anstoßen. © Friedhelm Eyert

Alle Jahre wieder: Der Silvesterlauf am Roten Neon. Start ist am Samstag um 14 Uhr am Vereinsheim in der Meisebacher Straße. In diesem Jahr ist wieder alles so wie früher.

Es ist die 28. offizielle Auflage des Silvesterlaufes, zu dem wieder alle Läufer, Nordic Walker oder Wanderer eingeladen sind – egal, ob Einzelläufer oder als Gruppe.

In den letzten beiden Jahren mussten die Läufer auf den sportlichen Abschluss keinesfalls verzichten – trotz der Corona-Pandemie. Sie mussten allerdings allein, oder wie im vergangenen Jahr auch in Gruppen, starten. Und über Tage verteilt. Es war ein Provisorium – aber aufgrund der Bestimmungen nicht anders zu gestalten.

In diesem Jahr ist aber alles wieder wie früher. „Endlich ist es wieder ein Lauf wo wir gemeinsam starten können“, sagt Reinhard E. Matthäi, der zusammen mit der Betriebsportgruppe der Stadtverwaltung Bad Hersfeld den Lauf ausrichtet. Er markiert auch die Strecke.

Eine 9,6 Kilometer lange zum ehemaligen Fortshaus Mönches und zurück sowie eine kleinere, sechs Kilometer lange. Zeiten der Läufer werden genommen, um die ersten drei zu ermitteln. Allerdings ist die Zeiterfassung inoffiziell. Der Lauf ist damit nicht bestenlistenfähig.

Der Startschuss erfolgt pünktlich um 14 Uhr. Erstmals wird ihn eine Frau abgeben. Anke Hofmann, die neue Bürgermeisterin der Stadt Bad Hersfeld, wird in die Fußstapfen ihrer Vorgänger Hartmut H. Boehmer und Thomas Fehling treten und es sich nicht nehmen lassen, den sportlichen Jahresabschluss zu eröffnen. Überdies hat sie bereits selbst am Silvesterlauf, der nach seinem Gründer Heinz Bade auch „Heinz-Bade-Lauf“ genannt wird, teilgenommen.

Die Startlinie ist auch gleichzeitig der Zielstrich. Es wird aber ein Wermutstropfen in das Sektglas träufeln, mit dem so einige Läufer nach dem Silvesterlauf auf das alte - und neue Jahr anstoßen wollen.

Denn mit großer Wahrscheinlichkeit wird es das letze Mal sein, dass der sportliche Abschluss eines Jahres in den Räumlichkeiten des Aquariumvereins „Roter Neon“ stattfinden wird. Der „Neon“ hat nur noch wenige Vereinsmitglieder und ist im Begriff, sich aufzulösen. Noch einmal haben sich die älteren Mitglieder des Aquariumvereins bereit erklärt, die Bewirtschaftung des Heimes zu übernehmen.

Ob im kommenden Jahr das Heim beim Silvesterlauf genutzt werden kann, steht in den Sternen. „Wenn es so ist, ist es sehr schade“, sagt Matthäi. Denn nach dem Silvesterlauf auf das neue Jahr anzustoßen, dies gehörte irgendwie genauso dazu, wie der Lauf an sich.

„Dazu brauchen wir auch das Vereinsheim, denn wir müssen uns nach dem Lauf auch ein bisschen aufwärmen können“, sagt Matthäi, der wieder mit rund 100 bis 150 Läufer rechnet. Im vergangenen Jahr war die Ermittlung der Anzahl schwierig geworden. Die Listen, in die sich die Läufer eintragen konnten, waren gestohlen worden. » HINTERGRUND

Von Hartmut Wenzel

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