Wabern mit einem 2:2 in Dörnberg - Reiherwalder lassen viele Chance ungenutzt

Sonntagsschuss in 90. Minute

Strafraumsituation: Waberns Markus Dierks (rechts) hier im Zweikampf mit Dörnbergs Dennis Dauber. Foto: Hahn

Dörnberg. Zum fünften Mal in Folge nicht verloren - das war das Positive aus Sicht des TSV Wabern. Das wenig erfreuliche: Trotz erneut bester Chancen stand für den Fußball-Verbandsligisten vom Reiherwald unterm Strich mit dem 2:2 (0:0) auf dem Kunstrasenplatz beim FSV Dörnberg bereits das vierte Unentschieden in Serie zu Buche.

„Wir haben wieder viele Möglichkeiten vergeben“, haderte TSV-Coach Friedhelm Janusch mit der Chancenverwertung seiner Angreifer. „Am Ende“, ergänzte der Fußball-Lehrer, „müssen wir noch froh sein, nicht verloren zu haben.“ Klar, der 2:2-Ausgleich der Gäste fiel erst in der dritten Minute der Nachspielzeit. Durch einen Sonntagsschuss des aufgerückten Verteidigers Michael Janusch, der volley von der Strafraumgrenze ins linke Eck traf.

Dabei hätten die Waberner mehr als nur zwei Treffer erzielen müssen. In der 15. Minute beförderte Florian Korell die Kugel freistehend aus 14 Metern über den Kasten. Auch dessen Sturmpartner Kai Wölk hätte vor der Pause das 0:1 markieren können: Nach Flanke von Eugen Deister kam der frühere Angreifer von Gilsa/Jesberg ungehindert ans runde Leder, setzte dieses aber nebens Gehäuse. Nennenswerte Gelegenheiten der Dörnberger bis dahin? Fehlanzeige.

Kein Wunder also, dass der TSV unmittelbar nach Wiederbeginn in Führung ging: Wölk tankt sich über links durch, will nach innen legen, seinen Pass lenkt Luckei so ab, dass das Spielgerät unhaltbar für Schlussmann Jan Kratz im Kasten einschlägt (46.). Danach hatte Wabern zwei Gelegenheiten, die Führung auszubauen: Aber sowohl Wölk (50.) als auch Korell (57., Vorarbeit Deister) verzogen.

Nach etwas mehr als einer Stunde und durch die Hereinnahme von Routinier Lars Scheuermann kam der FSV mächtig auf. Zwei Mal musste Gäste-Schlussmann Roland Borrmann klären: gegen Tripp (65.) und Dauber (73.). Einmal musste zudem Sascha Giese bei einem Schuss von Kemper auf der Linie retten (70.). 300 Sekunden später traf der Angreifer allerdings nach Dauber-Flanke (75.). Per Foulelfmeter von Kleinschmidt ging Dörnberg sogar in Front (86.), nachdem kurz zuvor Wölk auf der Gegenseite nach tollem Pass von Giese die Chance zum 1:2 liegen gelassen hatte. In den letzten Minuten übernahm wieder Wabern die Regie - und wurde belohnt. • Wabern: Borrmann - Dierks, M. Janusch, Giese, Bräutigam - Deister (71. Kaiser), Grunewald, Amert, Langhans - Wölk, Korell (81. Wagner). SR: Kanzler (Stockhausen). - Z: 300. Tore: 0:1 Luckei (46., ET), 1:1 Kemper (75.), 2:1 Kleinschmidt (86., FE), 2:2 M. Janusch 90. +3). (bjm)

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