Fußball-Verbandsliga: SVA startet Sonntag gegen Steinbach in die Saison

„Spannung stellt sich ein“

Trifft erneut auf seine ehemaligen Teamkollegen: Asbachs Romeo Schäfer (im gelben Trikot). Das Foto entstand beim letzten Duell am 8. Juni. Foto:  Eyert

Asbach. Anpfiff – und gleich zu einem Derby: Für den SVA Bad Hersfeld beginnt die Saison in der Fußball-Verbandsliga am Sonntag (15 Uhr) mit dem Heimspiel gegen den SV Steinbach.

DIE VORBEREITUNG

Trainer Ante Markesic ist nicht vollauf zufrieden. „Wir haben viel improvisieren müssen, weil immer wieder Spieler gefehlt haben“, sagt er. Mit dem Einsatz seiner Jungs sei er aber vollauf zufrieden gewesen. Auch die Vorbereitungsspiele hätten viele positive Ansätze erkennen lassen.

DAS PERSONAL

Der 18-jährige Fabian Mafuruse hat sich im letzten Vorbereitungsspiel gegen Thalau die Nase gebrochen – und verpasst somit das erste Spiel. „Er wäre im Kader gewesen, denn er hat eine gute Vorbereitung absolviert“, sagt Markesic. Auch Lukas Müller-Siebert, der in Urlaub ist, steht nicht zur Verfügung. Verzichten muss Markesic auch auf Abwehr-Routinier Alexander Ebinger, der beruflich für zwei Wochen in Russland unterwegs ist. „Das ist schade, denn Ebi ist sehr gut drauf gewesen“, sagt Markesic.

DIE NEUZUGÄNGE

Marcel Ludwig und Johannes Schreiber könnten sich als Glücksgriffe erweisen. Beide werden am Sonntag wohl in der Anfangsformation stehen. „Ludwig wird unserem Spiel auf den Außen guttun, das hat man schon gesehen“, sagt Markesic. Schreiber, der für die Innenverteidigung eingeplant ist, übernehme viel Verantwortung und trete selbstbewusst auf. Auch Angreifer Roger Domachowski, der in den letzten beiden Jahren mit großem Verletzungspech zu kämpfen hatte, zählt dessen Trainer zu den Neuzugängen. „Roger ist jetzt wieder voll da und wird uns weiterhelfen.“ Noch nicht so weit sind laut Markesic die A-Junioren, die zum Kader gestoßen sind. „Sie brauchen noch Eingewöhnungszeit“, sagt der Coach.

DER GEGNER

„Steinbach ist ein guter Gegner, der Fußball spielen kann“, sagt Markesic über seinen Ex-Club, den er einst in die Verbandsliga führte. Er freue sich auf ein umkämpftes Derby vor möglichst vielen Zuschauern. Dieses Duell sei ihm zum Auftakt lieber als beispielsweise ein Spiel gegen Aufsteiger Baunatal II. Man kenne sich und wisse was der Gegner könne. Markesic: „Wir haben Respekt aber keine Angst vor Steinbach.“

DIE ERWARTUNGEN

Markesic hat in dieser Woche im Training festgestellt, dass sich die Spannung allmählich einstelle. „Wir haben eine eingespielte Mannschaft, auch wenn einige Spieler fehlen. Alibis gibt es keine. Wir haben unseren Anspruch und das müssen wir auf dem Platz beweisen“, sagt er. Das Auftaktprogramm dürfte – ginge es nach dem 44-Jährigen – gern etwas leichter sein. Nach Steinbach stehen Duelle mit Willingen (A), Dörnberg (H), Rothwesten (A) und Borussia Fulda (H) an. „Das sind alles schwere und unangenehme Spiele“, sagt Markesic. AM RANDE

Von Sascha Herrmann

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