Viele Derbys – Niederaula Titelaspirant Nummer eins

Fußball-Kreisoberliga: Spielstarke Liga startet durch

Den Blick nach oben gerichtet haben hier die Akteure des VfL Philippsthal (links) und der FSG Hohenroda. Beide wollen so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben.
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Den Blick nach oben gerichtet haben hier die Akteure des VfL Philippsthal (links) und der FSG Hohenroda. Beide wollen so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Ein leistungsstarkes 16-er Feld mit einem großen Favoriten, viele Derbys und damit auch Zuschauer: Selten erschien die Fußball-Kreisoberliga so spielstark wie in diesem Jahr.

Hersfeld–Rotenburg – Als erster Anwärter auf den Titel wird der neue Pokalsieger SG Niederaula/Kerspenhausen gehandelt. Doch wer kommt danach? Genannt werden unter anderem Bebra, Wildeck, Neuenstein und – mit Abstrichen – Hohe Luft. Gleich am ersten Spieltag kommt es im Niederaulaer Hattenberg-Stadion am Sonntag zum Topdduell gegen die Mitfavoriten FSG Bebra (17.30 Uhr). Den Auftakt macht am Freitagabend der VfL Philippsthal.

Beim VfL Philippsthal ist man gespannt wie ein Flitzebogen auf den Saisonauftakt am Freitag um 19 Uhr gegen die Reserve des SV Steinbach. Die Kalistädter verfügen zwar über einen breiten Kader, haben aber in einer durchwachsenen Vorbereitungszeit nicht in allen Testspielen überzeugen können. Gleich zum Auftakt, in der ersten Runde im Pokal, gegen den Nachbarn Hohenroda erwischte es den VfL, der eine klare 2:4-Niederlage einstecken musste. „Okay, es war das erste Spiel nach knapp einem Dreivierteljahr“, sagt Gerd Ruch, beim VfL im fünften Jahr Trainer. Er kann auf insgesamt 17 Neuzugänge zurückgreifen, von denen allein 14 Jugendspieler sind. „Der Kader ist breiter geworden, ich habe die Möglichkeit, auf Leistungen zu reagieren“, sagt der Coach. Er wünscht sich einen Platz unter den ersten Acht, die es ermöglichen, in den Play-offs um den Titel mitzuspielen. „Wobei da schon drei, vier Plätze besetzt sein dürften.“ Außer dem großen Favoriten Niederaula nennt Ruch noch Hohe Luft, Bebra oder Wildeck.

Die SG Niederaula/Kerspenhausen, bereits in der vergangenen Saison Spitzenreiter beim Covid-bedingten Abbruch, dürfte auch in diesem Jahr wieder die Maßstäbe setzen. Verstärkungen wie Lukas Gemming, Markus Schaub, Jan Ullrich, Vincent Bernt oder Adrian Veapi stehen für viel Qualität, zudem sollte auch der Kader breit genug aufgestellt sein. Das Ziel heißt ganz klar Gruppenliga. Doch im Vorfeld der Saison hat das Verletzungspech bei dem ein- oder anderen schon zugeschlagen. Spieler wie Veapi, Moritz Würl, Zugang Nikolaj Schustikow oder Markus Schaub sind angeschlagen, müssen erst ihre Blessuren auskurieren.

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