Der nächste Doppelspieltag steht an

Verfolgerduell und Derby in der Fußball-Kreisoberliga

Kämpferherzen: Hohe Lufts Kapitän Dominic Eyerich (rechts) attackiert Sascha Schleinig von der FSG Hohenroda.
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Kämpferherzen: Hohe Lufts Kapitän Dominic Eyerich (rechts) attackiert Sascha Schleinig von der FSG Hohenroda.

Den Fußball-Kreisoberligisten steht ein Doppelspieltag ins Haus, der die Richtung vorgeben wird.

Hohenroda/Bad Hersfeld – Bleibt Hohenroda weiter vorn dran? Klettert Neuenstein nach oben? Kann Niederjossa/Breitenbach Spitzenreiter Bebra die Stirn bieten? Und: Bestätigt Niederjossa seine Form? – Auf all’ diese Fragen soll es am Sonntagabend eine Antwort geben.

Im Mittelpunkt am Freitag steht das Verfolgerduell zwischen dem zweiten Hohenroda und dem Dritten Hohe Luft (19 Uhr/Sportplatz Ransbach). Mit Ruhm bekleckerten sich beide Teams am vergangenen Wochenende nicht gerade. Hohe Luft verlor in Haunetal mit 1:2 – Hohenroda kam über ein 1:1 gegen den Vorletzten Steinbach nicht hinaus. „Da war Pech mit dabei. Die Steinbacher hatten vier Spieler aus der Ersten mit dabei, darunter auch Kvaca, Madzar und Wiegand“, erzählt Trainer Markus Ruppel. „Da hatten wir natürlich dann Schwierigkeiten mit der Schnelligkeit.“ Später kam die Rote Karte gegen Tobias Nensel hinzu. „Für mich war die Entscheidung ein Witz“, klagt Ruppel, der selbst Schiri ist. „Gelb hätte es auch getan.“

Trotzdem konnten sich die Hohenrodaer auf das Nachwuchstalent Marlon Weitz verlassen, der auch gegen Steinbach traf – und damit sein fünftes Tor erzielte.

Und zusätzlich musste Hohenroda die ersten verletzten Spieler beklagen. „Personell fahren wir auf der letzten Rille. Wir müssen jetzt rotieren. Der Punkt, an dem es sich entscheiden wird, in welche Richtung es weitergehen wird, ist erreicht“, sagt der Trainer, für den die zehn Punkte bis jetzt noch kein Polster sind, auf dem man sich ausruhen kann.

Erst drei Spiele hat die SG Neuenstein absolviert. Die Elf um Trainer Christian Pfeiffer muss am Freitag die schwere Aufgabe in Philippsthal (Beginn 19 Uhr) bestehen, ehe am Sonntag das Heimspiel gegen Niederjossa/Breitenbach folgt. Das steht gleich zweimal unter einem besonderen Stern. Zum einen wird am Spielort Untergeis Kirmes gefeiert, zum anderen spielt Neuensteins Spielertrainer Christian Pfeiffer gegen seinen Heimatverein. Philippsthals Trainer Gerd Ruch war nach dem 1:4 bei Dittlofrod/Körnbach nicht erfreut. „Der zehnte Platz scheint unserem Leistungsstand zu entsprechen“, sagt der Coach, der Dittlofrod zu den Teams rechnet, die oben mitspielen können. „Das Zeug dazu haben sie, obwohl wir ihnen die Aufgabe leicht gemacht haben.“ So ebnete schon ein frühes Eigentor den Weg zum Sieg. Ruch weiß, dass am Wochenende alles passen muss. Zunächst die Aufgabe gegen Neuenstein: „Das könnte unsere Kragenweite sein.“ Und am Sonntag dann das Derby gegen Hohenroda (15.30 Uhr). Das soll dann ein ganz anders Spiel werden als vor Wochen im Pokal, als Hohenroda souverän mit 5:2 gewann. „Wir haben da noch etwas gutzumachen“, sagt Gerd Ruch.

Niederjossa sollte sich von dem unerwartet hohen 7:1-Erfolg gegen Friedewald nicht täuschen lassen. Spitzenreiter Bebra wird mit Sicherheit eine andere Hausnummer sein. Dennoch wird auch dieses Ergebnis mit Spannung erwartet.

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