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Fußball: Topduelle in den A-Ligen

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Wenn’s läuft, dann läuft’s: Die SG Werratal dominiert bislang die Fußball-Kreisliga A1. Zuletzt glückte ein 5:1-Erfolg im Derby gegen Philippsthal. beide
Wenn’s läuft, dann läuft’s: Die SG Werratal dominiert bislang die Fußball-Kreisliga A1. Zuletzt glückte ein 5:1-Erfolg im Derby gegen Philippsthal. beide © Friedhelm Eyert

Viel besser geht es nicht: In der Fußball-Kreisliga A 1 gastiert Spitzenreiter SG Werratal bei Heenes/Kalkobes. In der A2 trifft Verfolger Schenklengsfeld/Rot./Wipp. auf Tabellenführer Michelsrombach/Rudolpshan.

Kreisliga A1

Am Sonntag (15 Uhr) wartet um 15 Uhr auf dem Sportplatz in Kalkobes die nächste harte Nuss auf Tabellenführer SG Werratal. Im Spitzenspiel können die Werrastädter bei Heenes/Kalkobes ihre Spitzenstellung nach dem souveränen 5:1-Erfolg im Ostkreis-Derby gegen Philippsthal untermauern.

Es sei denn, die Gastgeber versalzen dem Team um Spielertrainer Alin Cotan die Suppe. Steht doch die Mannschaft um Spielertrainer Andreas Kurz mit 28 Punkten auf Platz drei und damit lediglich vier Punkte hinten Rotenburg/Lispenhausen, das momentan den Relegationsplatz innehat.

„Wir können am Sonntag in Kalkobes, wo wir noch ungeschlagen sind, personell aus dem Vollen schöpfen. Aber für einen Erfolg müssen wir hinten gegen den starken Gästesturm um Leucuta stabil stehen, schnell nach vorn spielen und unserere Chancen nutzen. Wollen wir oben dran bleiben, sollten wir möglichst nicht verlieren“, sagt Kurz und freut sich auf die schwere Aufgabe am Sonntag.

Aber auch beim Gegner sieht man dem Aufeinandertreffen mit Freude entgegen. „Wir haben jetzt das nächste Top-Spiel vor der Brust, das wir mit Mut, aber auch Respekt, angehen werden. Denn Heenes/Kalkobes hat seit Amtsantritt von Andy Kurz deutlich an Stabilität gewonnen, hat aber auch jetzt den Druck auf seiner Seite, will man weiter oben mitmischen“, so Kai Jordan aus der Werrataler Führung. Personell könne man „mit voller Kappelle antreten“, was zusätzliche Motivation gebe.

Anders sieht die Situation hingegen beim VFL Philippsthal nach der heftigen 1:5-Pleite im Topspiel in Herfa aus. Statt den Abstand zu verkürzen, ist der Tabellenführer  bei elf Punkten Rückstand mittlerweile außer Sichtweite und selbst der Relegationsplatz ist für den Absteiger aus der Kreisoberliga schon sechs Punkte entfernt. Allein deshalb ist auf heimischem Geläuf am Sonntag (15 Uhr) gegen das abgeschlagene Schlusslicht SV Hattenbach ein Sieg für die Mannschaft von Trainer Davis Urff absolut Pflicht.

Kreisliga A2

Schenklengsfeld/Rotensee/Wipperhain - Michelsrombach/Rudolphshan (Sonntag, 15 Uhr). Mehr Spitzenspiel geht auch in der A2 nicht, wenn der Tabellenzweite SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain die SG Michelsrombach/Rudolphsan empfängt. Will der Gastgeber weiter in Schlagdistanz zum Tabellenführer bleiben, sollte die Mannschaft von Trainer Marc Güth nach 90 Minuten Zählbares vorweisen können.

Doch das ist sicher leichter als gesagt, zeigt der Gast, mit einem tollen Torverhältnis von 43:8 ausgestattet, bislang doch kaum Schwächen. Zwar trennte man sich zuletzt nur 0:0 vom TSV Ufhausen, das war aber immer noch besser, als die überraschende 1:4-Niederlage der Landecker bei der SG Praforst.

„Wir hatten dort keinen Zugriff, keine Einstellung und haben auch keine Zweikämpfe gewonnen. Das muss für Sonntag besser werden. Aauch die Galligkeit muss zurückkommen“, steckt SG-Trainer Güth die Marschroute ab und verrät, dass zuletzt auch die Trainingsbeteiligung nicht die beste gewesen sei.

Erwartet wird seitens der Gastgeber in Wippershain ein körperlich präsentes Team mit einer guten Abwehr, dem ohne Zweifel die Favoritenrolle zukommt. Soll zumindest der Relegationsplatz im Blick bleiben, „müssen am Ende schon Punkte auf der Habenseite herauskommen“, stellt Güth klar.

» Die weiteren Paarungen des Wochenendes finden Sie nebenan im Fußball-Programm auf dieser Seite.

Von Michael W. Rimkus

Leon Burkhard (links) und Schenklensgfeld/Rotensee/Wippershain freuen sich aufs Topspiel.
Leon Burkhard (links) und Schenklensgfeld/Rotensee/Wippershain freuen sich aufs Topspiel. © Friedhelm Eyert

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