Fußball-Oberliga

SVG Göttingen sitzt im Tabellenkeller fest

Und wieder nichts: Göttingens Nicolas Krenzek (rechts) lässt diese Torchance aus, bleibt an Ramlingens Keeper Blazej Gajda hängen.
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Und wieder nichts: Göttingens Nicolas Krenzek (rechts) lässt diese Torchance aus, bleibt an Ramlingens Keeper Blazej Gajda hängen.

Nach der deftigen 0:3 (0:1)-Niederlage gegen den SV Ramlingen-Ehlershausen bleibt die SVG Göttingen in der Oberliga Hannover/BS erst einmal im Tabellenkeller hängen, belegt weiterhin den vorletzten Tabellenplatz.

Göttingen – Dabei mussten sich die 212 Zuschauer, so sie denn SVG-Fans waren, eingestehen, dass der Sieg der Gäste durchaus verdient gewesen ist.

So sah es auch SVG-Trainer Dennis Erkner: „Über die 90 Minuten gesehen waren die Ramlinger in vielen Bereichen besser.“ Unter anderem sei seine Mannschaft körperlich nicht auf der Höhe, sie sei sicherlich auch durch verletzungs- und urlaubsbedingte Ausfälle momentan „noch nicht auf dem Punkt, auf dem wir sein wollen. Das soll aber keine Entschuldigung sein“, so Erkner selbstkritisch.

Über weite Strecken hatten die Gastgeber kaum einmal Zugriff auf das Spiel. Als sie durch einen von Yannis Fischer an Steffen von Pless verursachten Foulelfmeter nach einer Viertelstunde in Rückstand gerieten – gegen den Strafstoß von SV-Sturmspitze Louis Engelbrecht hatte SVG-Keeper Dennis Henze keine Abwehrchance –, gingen bei einigen SVG-Spielern auch schon leicht die Köpfe runter.

In der Folgezeit hatten die körperlich überlegenen Gäste relativ leichtes Spiel, diese Partie ihrerseits endgültig zu kontrollieren. Dennoch in der 19. Minute die Chance zum Ausgleich, als Nikolas Krenzek nach einem Steckpass von Justin Taubert allein vor SV-Torwart Blazej Gajda auftauchte, diesen aber nicht überwinden konnte. „Wir müssen einfach auch mal die Tore machen“, monierte Erkner nicht das erste Mal in dieser Saison die mangelnde Chancenverwertung seiner Mannschaft. Glück noch für die SVG, als Tomislav Relota einen Schuss aus kurzer Distanz von Melvin Meyer auf der Torlinie blockte und so das 0:2 der Ramlinger kurz vor der Pause verhinderte.

Die Gastgeber, die mindestens sechs bis wahrscheinlich sogar zehn Wochen auf ihren dribbelstarken Luis Riedel verzichten müssen – die Diagnose steht noch aus – hatten noch eine weitere Chance zum Ausgleich, doch Tauberts Torchance wurde im letzten Moment zur Ecke geblockt (55. Minute).

Mit seinem vierten Saisontreffer brachte Engelbrecht in der 68. Minute den Sieg der Gäste endgültig auf den Weg, als er nach einem langen Pass allein vor Henze auftauchte und keine Mühe hatte, diesen das zweite Mal zu überwinden. Alles klar machte dann noch der kurz zuvor eingewechselte Marc Künneke, der das Leder flach aus halblinker Position zum 3:0-Endstand versenkte.

„Ramlingen ist klarer Kandidat für die Aufstiegsrunde,“, so Erkners realistische Einschätzung über diesen Gegner. (Walter Gleitze/gsd)

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