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05 vs. SVG: Das Beste am Göttinger Derby war die Choreo

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Starke Choreografie: Mit diesem circa 40 Meter langen Banner begrüßten die kaum um Ideen verlegenen 05-„ULTRAS“ ihre Mannschaft und die der SVG vor dem Derby im Maschpark. Wenig später rauchten auch noch ein Dutzend gelbe Pyros in den Himmel.
Starke Choreografie: Mit diesem circa 40 Meter langen Banner begrüßten die kaum um Ideen verlegenen 05-„ULTRAS“ ihre Mannschaft und die der SVG vor dem Derby im Maschpark. Wenig später rauchten auch noch ein Dutzend gelbe Pyros in den Himmel. © Hubert Jelinek/gsd

Der vergangene Spieltag in der Fußball-Landesliga stand ganz im Zeichen der beiden Göttinger Derbys zwischen 05 und der SVG sowie zwischen dem SC Hainberg und dem TSV Landolfshausen/Seulingen.

05 / SVG

Dem Hype, der im Vorfeld dieses Stadtderbys von vielen Seiten gemacht wurde, konnte das Spiel nicht annähernd gerecht werden. Und eines hat diese niveauarme Partie vor immerhin über 1000 Zuschauern deutlich unterstrichen: Gedanken darüber, eines dieser beiden Teams hätte eine Chance auf den Aufstieg in die Oberliga, muss man sich derzeit nicht ernsthaft machen. Keine Frage, die Spielanlage der SVG war durchdachter gegen dieses junge 05-Team, das sich aber erfolgreich gewehrt und so sich diesen einen Punkt mit etwas Glück verdient hatte. So war denn auch 05-Trainer Jozo Brinkwerth zufrieden, wollte aber dieses Derby nicht schönreden. Ein wenig Ärger war bei seinem Pendant Dennis Erkner schon zu spüren, der gern drei Punkte aus dem Maschpark entführt hätte, was durchaus möglich gewesen ist.

SC Hainberg / TSV La/Seu

Ein Himmelreich für den ersten Saisonsieg aufseiten der Hainberger, die nicht das erste Mal Pech hatten und Punkte in der Schlussphase liegengelassen haben. Den einen Punkt vor Augen vermasselte dem Team von Trainer Oliver Hille Kevin Becker, der allerdings auch die Mithilfe vom unglücklichen Hainberger Torwart benötigte, als dieser Beckers Schuss durch die Hände gleiten ließ – ein Schockmoment auf der Hainberger Bank, hingegen ein Glücksmoment bei den Gästen, die ihren zweiten Auswärtssieg feierten, sich aber dennoch nicht von einem Abstiegsplatz entfernen konnten. Einmal mehr bemängelte TSV-Trainer Florian Jünemann die Ineffektivität vor des Gegners Tor.

Sparta Göttingen

Im vierten Auswärtsspiel kassierte der Neuling seine erste Niederlage, die gegen einen ganz heißen Titelfavoriten in Vorsfelde mit 0:2 – dabei gelang dem SSV erst in der 89. Minute der entscheidende Treffer – recht knapp ausfiel. Spartas Trainer Enrico Weiß war keinesfalls unzufrieden mit der Leistung seines Teams, das lange mithalten konnte.

SSV Nörten

Tabellenführung abgegeben und die Bestmarke von sieben Siegen vom Saisonstart verpasst. Entgegen den vergangenen Wochen erlebten die Nörtener Kicker am Sonntag nach dem Schlusspfiff des Landesligaspiels beim 1:1 gegen den VfL Wahrenholz den Jubel auf des Gegners Seite. Aber immerhin, der SSV ist sieben Spiele ohne Niederlage. Das hatte vor Saisonbeginn niemand auf dem Zettel. SSV-Trainer Jörg Franzke sieht das (überraschende) Unentschieden gegen den Aufsteiger auch nicht als Rückschlag. „Fußball bleibt ein Tagesgeschäft. Da gewinnt man nicht einfach so jedes Spiel. Wir hätten im zweiten Durchgang im Spielaufbau mehr Ruhe bewahren müssen. Doch es warten noch schwere Aufgaben auf uns.“

Könnte schon im kommenden Spiel bei TSC Vahdet Braunschweig der Fall sein. Ob die Partie mit Kapitän Dennis Zeibig, Christian Horst, Linus Baar, Hendrik Sinram-Krückeberg und Silvan Steinhoff einen anderen Verlauf genommen hätte? Eine Frage, auf die es keine genaue Antwort gibt.  (wg-gsd/osx)

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