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1:4 gegen Wolfenbüttel: SVG Göttingen nur noch enttäuschend

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Von: Walter Gleitze

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Luftnummer: Der Schuss von Göttingens Julian Kratzert (links), hier gegen Wolfenbüttels Gael Nguema Ella, landet nicht im gegnerischen Tor.
Luftnummer: Der Schuss von Göttingens Julian Kratzert (links), hier gegen Wolfenbüttels Gael Nguema Ella, landet nicht im gegnerischen Tor. © Hubert Jelinek/gsd

Ob es das wohl für die SVG Göttingen schon war mit der Qualifikation für die Meisterrunde in der Fußball-Oberliga Hannover/BS?

Göttingen – Denn nach der enttäuschenden 1:4 (0:1)-Niederlage im Krügerpark am Sandweg gegen MTV Wolfenbüttel muss schon noch ein Wunder her, um diese zu erreichen. Gleichwohl sollte sich das Team von Trainer Dennis Erkner schon einmal auf die Abstiegsrunde konzentrieren.

Den ersten Warnschuss gab Jonas Suckel bereits in der 15. Minute ab, als er mit der Hacke nach einem Eckball nur den Außenpfosten traf. Wolfenbüttel versteckte sich keinesfalls, schockte vielmehr die Gastgeber mit erfrischendem Offensivfußball, mit dem die Schwarz-Weißen im Verlauf des Spiels gar nicht zurechtkamen.

Nach der 1:0-Fühung des MTV durch Niklas Kühle hatten allerdings die SVGer durch Justin Taubert (36. Miute) und Julian Kratzert (43.) die Chance auf den Ausgleich, doch beide Schüsse wurden im letzten Moment zur Ecke abgeblockt, nachdem zuvor der MTVer Sebastian Schlüschen per Kopf am glänzend reagierenden SVG-Torwart Dennis Henze, der in vielen Szenen eine höhere Niederlage verhinderte, gescheitert war (35.). Einen Distanzschuss von Richard Hehn konnte MTV-Keeper Philipp Steinke mit den Fäusten abwehren (44.).

In der 50. Minute trat SVG-Verteidiger Alexander Kern über den Ball, Stephane Dieupeu lief allein auf Henze zu, spielte uneigennützig auf Kühle, der das Kunststück fertig brachte, das Tor völlig freistehend zu verfehlen. Nach einer Stunde dann aber das 2:0 durch MTV-Kapitän Nils Göwecke. Der Anschlusstreffer zum 1:2 (75.) durch den eingewechselten Ali Ismail machte noch einmal Hoffnung, doch diese wurde in der 81. Minute durch Jonas Klöppelt zum 1:3 erstickt. Einen weiteren Konter nutzte eine Minute vor dem Ende Muzaffer Demirgenzi zum 4:1-Endstand für die Gäste.

„Meine Analyse zum Spiel fällt recht kurz aus. Glückwunsch an den MTV zum Sieg. Wir waren schlecht, Wolfenbüttel war gut. Jetzt gilt’s, die Jungs wieder aufzubauen mit Blick auf das Spiel beim MTV Gifhorn“, so Erkner.  (Walter Gleitze/gsd)

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