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U 19 von Göttingen 05 hat Aufstieg noch selbst auf dem Fuß

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Auf ihren Torjäger konnten sich die 05er wieder verlassen: Göttingens Andi Morina (hier in der Mitte gegen Hildesheims Fynn-Ole Stark) traf in Ahlerstedt zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich.
Auf ihren Torjäger konnten sich die 05er wieder verlassen: Göttingens Andi Morina (hier in der Mitte gegen Hildesheims Fynn-Ole Stark) traf in Ahlerstedt zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. © Hubert Jelinek/gsd

Sie haben alles noch selbst in der Hand – oder besser gesagt: in den Füßen oder auf dem Kopf. Nach der knappen 1:2 (1:1)-Niederlage beim JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt/Harsefeld/Heeslingen steht für die A-Junioren von Göttingen 05 das Tor zum Aufstieg in die Fußball-Regionalliga Nord immer noch weit offen.

Göttingen – Am kommenden Samstag (16 Uhr) hat das Team von Trainer Nils Leunig im Rückspiel im Maschpark die Chance, durch einen Sieg mit zwei Toren Differenz den Sprung in die zweithöchste deutsche U 19-Spielklasse zu schaffen.

„Ein Unentschieden wäre auch in Ordnung gewesen“, blickt Leunig auf das erste Relegationsspiel zurück. Dummerweise gerieten die Schwarz-Gelben aber schon nach nur neun Minuten in Rückstand. JFV-Torjäger Eren Badur stand frei und ließ 05-Schlussmann Tommy Henze keine Chance. „Wir haben uns etwas vom Lärm der Zuschauer einschüchtern lassen“, so Leunig.

Glücklicherweise konnten die Göttinger aber nicht allzu viel später schon zurückschlagen. „Da haben wir mit wenigen Kontakten flach und schnell durch die Mitte gespielt“, beschrieb Leunig die Szene, die zum 1:1 (21.) durch Andi Morina führte. Wieder einmal hatte der 05-Goalgetter „geknipst“ – es war schon sein 17. Saisontreffer. Das Schöne: Er spielt auch kommende Saison weiter für das Leunig-Team, nachdem Abwerbungsversuche von Eintracht Braunschweig nicht gefruchtet haben. Vielleicht tritt Morina ja dann in der kommenden Serie GEGEN die Blau-Gelben an...

In der zweiten Halbzeit im Spielort Ahlerstedt dauerte es dann bis zur 71. Minute, ehe die Entscheidung fiel. Lennart Schnurpfeil sorgte nach einer Freistoßsituation für das 2:1-Siegtor des JFV. „Der JFV hatte keine Lust, Fußball zu spielen, hat meist nur mit langen Bällen in die Spitze gespielt – das hat er aber gut gemacht“, meinte Leunig zum Auftritt der Gastgeber. Die 05er, die fünf gelbe Karten kassierten, hatten in der Schlussphase noch einige gute Tormöglichkeiten durch Baumgardt, Egbert und Kerbs zum Ausgleich, vermochten sie aber nicht zu nutzen. Ein Freistoß-Treffer wurde vom Schiedsrichter unerklärlich zurückgepfiffen.

„Unsere Ausgangslage ist trotz der Niederlage ganz gut“, meinte Coach Leunig. „Wir brauchen zwei Tore, haben gute Chancen, mit 2:0 oder 3:1 zu gewinnen, zumal wir auf dem Kunstrasen in unserem ,Wohnzimmer’ spielen werden. Ich bin überzeigt: Wir haben die Klasse, das Rückspiel entsprechend zu gewinnen.“ Leunig hofft dabei auf die Anfeuerungsgesänge der 05-Ultras. (haz/gsd-nh)

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