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20:52-Klatsche: MTV Geismar nicht konkurrenzfähig

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Von: Walter Gleitze

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Drei Tore erzielt: Geismars Lena Kühn (rechts) hat sich gegen Heidmarks Sonja Wortmann durchgesetzt.
Drei Tore erzielt: Geismars Lena Kühn (rechts) hat sich gegen Heidmarks Sonja Wortmann durchgesetzt. © Hubert Jelinek/gsd

Die Frauen des MTV Geismar, die erneut auf einige verletzte Spielerinnen verzichten mussten, zahlten im Spiel der Handball-Oberliga gegen die HSG Heidmark erneut in ganz krassem Maße Lehrgeld.

Göttingen – Die niederschmetternde 20:52 (8:30)-Niederlage zeigte einmal mehr, dass der Aufsteiger aus dem Göttinger Süden in dieser Liga derzeit nicht konkurrenzfähig ist und somit auch die achte Niederlage im achten Spiel einstecken musste und mit nunmehr 0:16 Punkten das Tabellenende ziert.

Das Spiel des MTV Rosdorf gegen den HV Lüneburg musste aufgrund eines Coronafalls bei den Lüneburgerinnen abgesagt werden.

„Gefühlt war diese Partie schon nach fünf Minuten gelaufen, da war die Messe schon gelesen“, meinte MTV-Trainer Yunus Boyraz, denn da hatten die Gäste bereits in jeder Minute getroffen, stand es schon 1:5. Und dieses „Scheibenschießen“ setzte sich bis zum Halbzeitpfiff fort, denn in der Tat hatte die HSG 30 Tore in 30 Minuten geworfen. So mussten den Geismaranerinnen der Pausenpfiff wie eine zwischenzeitliche Erlösung vorgekommen sein, denn wie begossene Pudel schlichen sie in die Kabine.

Jeden Abpraller bestrafte der neue Spitzenreiter mit erfolgreichen Tempogegenstößen, wobei Heidmarks Torfrau Julia Liebenow ihre Mitspielerinnen, die immer wieder die Geismaranerinnen überliefen, punktgenau anspielte, die dann keine Mühe hatten, Sandra Cornelsen oder auch Paulina Hartlieb zu überwinden. Die beiden Geismarer Torfrauen konnten den rund 50 Zuschauern leidtun. „Heidmark hat die Tempogegenstöße perfekt gespielt“, staunte auch Boyraz über die Anspielgenauigkeit der Gäste. Gegen die schnellen HSG-Spielerinnen konnte es auch kaum ein erfolgreiches Rückzugsverhalten des MTV geben.

Auch nach dem Seitenwechsel wurde es nicht wesentlich besser für die Gastgeberinnen. Zumindest konnten sie ihre Fehlerquote – unter anderem schlechte Anspiele – etwas reduzieren. Doch die Gäste waren in ihrem Tordrang einfach nicht aufzuhalten und trafen auch weiterhin nach Belieben,

MTV Geismar: Cornelsen, Hartlieb - Kemke, Kühn 3, Vogelsang 3, Spering 2, Schwarz 2, Rolf 4, Viets, Hirschel, Knak 1, Stiens 2, Grotenburg 3.   (Walter Gleitze/gsd)

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