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20 Mal unbesiegt: Sparta Göttingen folgt SVG ins Finale vom Sparkassen Cup

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Von: Helmut Anschütz

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Etwas zu spät: Spartas Doppeltorschütze Tobias Schütte (roter Dress) ist gegen Gleichens Torwart Max Müller zumindest in dieser Szene nur zweiter Sieger.
Etwas zu spät: Spartas Doppeltorschütze Tobias Schütte (roter Dress) ist gegen Gleichens Torwart Max Müller zumindest in dieser Szene nur zweiter Sieger. © Hubert jelinek/gsd

Das Endspiel vom vergangenen Jahr ist auch das Finale 2022! Durch einen ungefährdeten 6:1 (3:1)-Sieg gegen den Fußball-Bezirksligisten FC Gleichen ist Landesliga-Aufsteiger Sparta Göttingen seinem zukünftigen Klassenkonkurrenten SVG Göttingen beim 17. Sparkasse Göttingen Cup ins Finale gefolgt.

Göttingen - Tobias Schütte und Neuzugang Richard Rocha trafen dabei jeweils doppelt.

Es kann ja nicht immer nur schönes Wetter sein! Am ersten Regentag des Vorbereitungsturniers mussten die Spieler am Groner Rehbach mit derzeit ungewohnten Umständen klarkommen. Auf dem durch den fast fortwährenden Nieselregen nassen Rasen lief und sprang der Ball eben anders als in den vergangenen Tagen auf den knochentrockenen Plätzen.

Richard Rocha schien dies jedoch nichts auszumachen. Mit einem Blitztor per Abstauber nach nur einer Minute brachte er das Team von Co-Trainer Attila Kaplan, der nochmal den urlaubenden Chef Rico Weiß vertrat, in Front. Mit dem bisherigen Northeimer Eintrachtler scheinen die Spartaner einen guten Fang gemacht zu haben – schließlich legte der Portugiese noch einen zweiten Treffer nach. Das 3:1 kurz vor der Pause war bereits sein sechstes Turnier-Tor. Das kann in der Liga gern so weitergehen für die Rot-Weißen vom Göttinger Greitweg.

Ebenfalls zwei Mal erfolgreich war Spartas Tobias Schütte, der per Kopfball zum 2:0 (31.) und per Lupfer zum 6:1 (65.) traf. Zwischendurch hatte Malte Sauermann für die aufopferungsvoll kämpfenden, aber eben letztlich doch klar unterlegenen Gleichener zum 1:2 (35.) verkürzt.

Mit seinem 4:1 kurz nach Wiederbeginn von der linken Seite in die lange Ecke beseitigte Marco Akcay schon letzte kleine Zweifel am Sparta-Sieg. Der eingewechselte Marcel Avon hatte beim 5:1 (60.) leichtes Spiel, als er unbedrängt ins leere Tor traf.

Die Erkenntnisse für Sparta, das jetzt 20 Mal in Folge ungeschlagen ist? Bei 23:4-Treffern und vier Siegen wurde das Weiß-Team bislang kaum gefordert. Das wird Sonntag (17 Uhr) im Finale gegen die SVG in Grone anders. Schließlich geht’s auch um 1000 Euro Siegprämie in der Neuauflage des Finales 2021.

Kritisch registrierte auch Co-Trainer Kaplan das 6:1: „Die erste Halbzeit war trotz des 3:1 enttäuschend, wir waren zu überheblich. Das Ergebnis ist nicht alles. Diesmal war die zweite Halbzeit dann besser. Unser Gegner war kein Maßstab, das wird gegen die SVG anders. Wir haben noch viel Arbeit vor uns. Nur weil wir Bezirksliga-Meister wurden, läuft nicht alles von selbst. Wir müssen hellwach sein.“  (Helmut Anschütz/gsd)

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